Unterteilung von Tischtennisbelägen

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3 Antworten

Hallo, es gibt hier diverse Möglichkeiten. 1. kurze Tischtennis Noppen - Noppen sind hart, relativ rotationsunempfindlich, schnelle Schüsse sind möglich, gut geeignet für Spieler, die mit den Aufschlägen des Gegners nicht klar kommen. 2. Lange Noppen Tischtennisbelag Lange Tischtennis Noppen - Noppen sind weicher als bei der kurzen Noppe, noch unempfindlicher gegenüber gegnerischem Spin (da wenig Kontaktfläche und wacklige Noppen), oft sind die geschlagenen Bälle für den Gegner schwer berechenbar (Störeffekt), kein Problem mit Aufschlägen des Gegners.

Was twistring da beschreibt sind allerdings nur ein Teil der möglichen Außenbeläge. Zudem gibt es für die Noppen-Innen-Beläge, also die, deren Oberfläche glatt (unabhängig davon ob glattklebrig, -griffig oder nicht griffig) ist, die unterschiedlichsten Schwamstärken darunter. Je dicker der Schwamm desto schneller kann der Ball geschlagen werden, desto weniger Kontrolle hat man über den eigentlichen Schlag. Dann gibt es zusätzlich noch unterschiedliche Schwammhärten, und zwar ungefähr zwischen 30 und ca. 48 Grad. Auch dies wirkt sich auf Geschwindigkeit und Gefühl bzw. Kontrolle aus. Je weicher, je komtrollierter. Der erfahrene Spieler, der technisch fit ist, nimmt in der Regel dicke Schwammstärken. Einsteiger und Anfänger sind dünnere Schwämme zu empfehlen, da hier der Schlag mehr "gefühlt" werden kann und das Spiel dadurch sicherer wird. Die Schwammhärten sind eher Geschmackssache. Angriffsspieler spielen natürlich auch lieber schneller dicke Beläge, während Defensivspieler eher dünner Schwämme nutzen.

Je dünner der Schwamm um so mehr Kontrolle und weniger Tempo. In unteren Leistungsklassen würde ich das mal so versuchen einzuordnen: Bis 1,5 rein defensiv, 1,5..1,8 allround und 2,0 bis xax ist eher offensiv ausgerichtet.

natürlich gibt es immer auch Ausnahmen! Je besser die Spieler, je dicker der Schwamm.

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