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Hi,

um generell schlanker zu werden, kommst Du um eine Ernährungsumstellung nicht herum. Das bedeutet nicht automatisch, dass Du hungern musst, aber dass Pizzen, Torten, Fritten etc. sowie sämtlicher Süß- und Knabberkram für Dich nur in Ausnahmefällen zulässig sind.

Natürlich wirkt Sport beim Abnehmen unterstützend, aber wenn Du Dich tatsächlich nur auf den Sport beschränken willst, so müsstest Du Dich fast jeden Tag intensiv mindestens eine Stunde lang bewegen! Zur Erinnerung: Um 1 kg Fett abzuspecken bedarf es 7.000 kcal! Selbst, wenn Du nun wirklich jeden Tag so intensiv trainierst, dass Du dabei 700 kcal verlierst, würde es 10 Tage dauern, bis dies mit 1 Kilo (!) auf der Waage zu Buche schlägt. Vorausgesetzt: Du führst Dir nicht mehr Kalorien zu wie Dein Gesamtumsatz zulässt.

Den Gesamtumsatz kannst Du im Netz nach der  Harris-Benedict-Formel berechnen (Grundumsatz + Leistungsumsatz = Gesamtumsatz). Natürlich kann es sich hierbei nur um einen Richtwert handeln, da z.B. der individuelle Stoffwechsel nicht berücksichtigt werden kann – aber es ist immerhin ein Anfang. Berechne also Deinen Gesamtumsatz und reduziere ihn um täglich 500 kcal. So nimmst Du langsam aber sicher und gesund ab, ohne eine Heißhungerattacke zu erleiden oder Opfer des Jojo-Effekts zu werden.

Eine Ernährungsumstellung bedeutet nicht zwangsläufig, dass man hungert. Nudel- und Kartoffelsalate lassen sich z.B. superlecker auf einer kalorienreduzierter Magermilchjoghurt-Basis herstellen. Verfeinere Deine Gerichte statt mit Käsesahnesaucen mehr mit Tomatensaucen oder Saucen aus Hüttenkäse.

Wenn Du folgende Tipps beherzigst, dann wird das schon:

  • ausreichend trinken, dabei auf versteckte Kalorien (Cola, Limo, Säfte) achten
  • Vollkornprodukte (Brot, Brötchen, Nudeln, Reis) statt Weißmehl
  • vor jeder Mahlzeit ein Glas Wasser trinken (das füllt den Magen)
  • genügend Gemüse, Obst (auch tiefgekühlt) und Kartoffeln
  • mehr mit Kräutern und Gewürzen arbeiten anstatt mit Salz
  • kleine Portionen auf den Teller häufen
  • mit dem Essen aufhören, wenn man satt ist
  • sich Zeit nehmen für sein Essen,
  • wenig Süß- und Knabberkram
  • abwechslungsreich und nährstoffschonend kochen
  • häufiger zu fettarmen Wurst- und Käsesorten greifen
  • tierische Fette so weit wie möglich durch pflanzliche ersetzen
  • öfter Fisch und Geflügel auf den Tisch bringen
  • Sport treiben.

Führe auf jeden Fall zusätzlich ein Ernährungstagebuch und schreib kleinlich auf, was Du am Tag zu Dir genommen hast. Du wirst überrascht sein, wie schnell Du Dein tägliches Limit erreicht hast. Unter fddb.info/ kannst Du kostenlos ein online-Ernährungstagebuch führen. Du musst Dich zwar registrieren, es entstehen Dir aber keine Kosten und Du wirst auch nicht mit Werbung oder E-Mails zugemüllt.

Viel Erfolg!

Blue

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