Unterschied Powderboard vs. Pistenboard?

1 Antwort

Seas LuemmelLuca,

da man mit heutigen Boards alles machen kann fallen Gruppierungen wie Raceboard, All-Mountainboard oder Freestyleboard eigentlich weg. Es ist halbwegs gut möglich mit einem Freestyleboard auch mal einen Slalomkurs zu befahren und es sehr angenehm mit Raceboards im Powder zu fahren.

Längenunterschiede gibt es meist dennoch:

  • Freestyle = kurz,
  • All-Mountain = mittellang und
  • Raceboard = lang.

Ob man sich an solche groben Einteilungen hält muss jeder individuell entscheiden.


Die Shapegeometrien sind häufig folgende:

  • Freestyle: kurze und sehr weiche Boards welche oft als Twintip geshaped werden und ohne vorgegebenes Setback ausgeliefert werden. Nose und Tail sind beim Twintip spiegelbildlich identisch (gleich hoch, gleich hart, gleich breit etc. ...).

  • All-Mountain: mittellange Boards die etwas oder schon deutlich härter als die Freestylemodelle sind. Oft als Directional-Shape gepresst und mit leichtem oder deutlichem Setback. Nose und Tail sind beim Directional-Shape leicht unterschiedlich gestaltet. Die Nose ist etwas stärker aufgebogen und länger als das das Tail. Das Setback hilft beim Fahren im Powder mittels des dadurch leicht nach hinten versetzten KSP.

  • Raceboards: lange bis extrem lange Boards zum Carven und Rennenfahren. Raceboards sind meist deutlich schmaler als Freestyle- und All-Mountainboards. Die Taillierung ist stark (Slalom) bis kaum existent (Super-G). Die Nose ist sehr kurz und kaum aufgebogen; das Tail ist in der Regel nicht aufgebogen. Ein gewisses Setback ist bei vielen Raceboards vorgegeben.

Gruess, TBFilms

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