Umgang mit Magersüchtigen im Sportverein?

3 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Verhalte dich ihr gegenüber genauso wie anderen gegenüber = das ist das sinnvollste und Beste (denke ich!)!

Ich weiß nicht, in welchem Verhältnis (Freundschaft, Vertrauen, Bekannte, nur vom sehen...) ihr zueinander steht. Aber wenn du sie nur vom sehen kennst, solltest du dich so abgrenzen können, dass es dir nicht zu nahe geht. Diese Personen wissen um das, was sie ihrem Körper und ihrer Gesundheit mit ihrem Verhalten antun. Sie können nicht anders. Ein Gespräch oder eine Rüge würde nichts verbessern - eher verschlimmern.

Hilfe anbieten kannst und solltest du nur, wenn du sie näher kennst. Vertrauen zu anderen aufzubauen fällt vielen Betroffenen schwer.

Ich gehe davon aus, dass du sie nur vom sehen kennst: dann verhalte dich am Besten so wie auch den anderen gegenüber. Wenn sie jetzt anders behandelt würde, wäre das kontraproduktiv und wieso auch: ist sie ein anderer Mensch??? Nein. Rauchern gegenüber verhält man sich ja auch nicht anders, oder?!?

LG DaSu81

Es stimmt, dass es sehr schwer, wenn nicht unmöglich ist, solchen Menschen zu helfen. Trotzdem ist wegschauen und so tun, als wäre nichts, meiner Meinung nach keine Lösung. Wenn du dir Sorgen machst, würde ich versuchen, mit ihr Kontakt zu bekommen und Vertrauen aufzubauen. Wenn das gelungen ist, würde ich sie vorsichtig darauf ansprechen. Wehrt sie das ab, kannst du tatsächlich nur weiter begleitend für sie da sein und vielleicht beim Sport darauf achten, ob sie sich gerade total übernimmt und Kreislaufprobleme hat.

Magersucht hat ihre Ursache im psychischen Bereich. Leider wissen die Betroffenen nicht was sie tun, da sie in einer umnebelten eigenen Welt leben. Das richtige Empfinden zum eigenen Körper ist hier vollkommen abhanden gekommen. Für sie zählt nur noch abnehmen, abnehmen, abnehmen. Das sie dabei dann irgendwann wie der wandelnde Tod aussehen blenden sie vollkommen aus. Du kannst hier natürlich Tatenlos zusehen unter dem Motto, das geht mich nichts an, was dem Kind allerdings nicht weiter hilft. Du mußt dir vor Augen halten das die Magersucht im Tod enden kann. Von daher würde ich die Thematik vorsichtig bei den Eltern zusammen mit dem Kind ansprechen. Sollte sie wirklich Magersüchtig sein, dann muß Hilfe von einem Psychologen her, denn er ist der Einzige der dem Mädchen helfen kann. Schlimm ist es wenn die Eltern selbst die Augen davor verschließen was ich für das Kind jetzt nicht hoffe.

Was möchtest Du wissen?