Übungsleiter mit Schwerbehindertenschein

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3 Antworten

Ich denke, man kann nicht wirklich von finanziellen Nachteilen reden. Natürlich wird dieser Übungsleiter Geld für seine Übungsstunden verlangen, ich denke, dass das aber nicht mehr sein wird, als ein normaler Übungsleiter. Eventuell ist es notwendig, sich neues Material speziell für Schwerbehinderte zuzulegen. Wenn du diesen Übungsleiter jedoch für längere Zeit an den Verein binden willst, wird sich das bestimmt lohnen.

Einen finanziellen Vorteil gibt es vielleicht dadurch, dass ihr einen speziellen Kurs anbietet, der nicht in der allgemeinen Jahresgebühr des Vereins enthalten ist, da solch ein Kurs für Schwerbehinderte nicht Standard ist. Vielleicht bietet ihr ja einen Kurs zu 10 Stunden an, und verlangt eine einheitliche Gebühr. Das schadet den Kursteilnehmern meistens nicht, da solche Sachen häufig von den Krankenkassen übernommen werden.

Ein weiterer Vorteil (vll. nicht finanzieller Art) ist, dass sich das bestimmt rumspricht, dass dein Verein Kurse für Schwerbehinderte anbietet. Das verbessert den Ruf und man bekommt mehr Aufmerksamkeit und Anerkennung in der Öffentlichkeit.

Ich bin der Meinung, dass sich so etwas immer lohnt.

Ich glaube, ihr habt mich falsch verstanden.

Natürlich wird der Übungsleiter eingestellt, ich kenne seine Arbeit und seine Motivation ist echt super. Und er kommt sehr gut bei den Vereinsmitgliedern an.

Es geht mir nur darum, dass ja Schwerbehinderte im "richtigen" Berufsleben einen gewissen Kündigungsschutz, mehr Urlaub etc. haben. Andersrum profitiert ja eine Firma auch von der Einstellung von Schwerbehinderten, um eine gewisse Quote zu erfüllen und Zuschüsse zu bekommen etc.

Ist das auf Vereinsebene auch so?

Der Übungsleiter ist sich nämlich auch nicht so sicher, ob der den Schein vorlegen soll oder lieber nicht.

Man sollte nicht alles nur vom Finanziellem sehen . Wenn die Arbeit des Übungsleites gut ist , ist gegen eine Zusammenarbeit nichts einzuwenden . Unterstützung kann man evtl. bei Krankenkassen oder Unfallversicherern oder der Stadt oder auf Landesebene beantragen .

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