Übertrainiert, wie bemerke ich das?

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2 Antworten

Symptome des Übertrainings, die auftreten können, aber nicht müssen: erst Leistungsstagnation, dann Leistungsabfall, Schlafstörungen, Müdigkeit, allgemeine Antriebslosigkeit, Niedergeschlagenheit, depressive Verstimmungen, Übelkeit, Schwindel bis zum Kreislaufkollaps (v.a. morgens nach dem Aufstehen), erhöhte Infektanfälligkeit, Appetitmangel, vermehrtes Trinkbedürfnis nachts, Gewichtsverlust, Zyklusstörungen bis zur Amenorrhoe, Libidomangel, erhöhter Ruhepuls, verzögerter Rückgang der Herzfrequenz nach Belastung, evtl. auch erhöhter Blutdruck (systolisch) und verzögerung im Rückgang nach Belastung, Muskel- und Gelenkschmerzen.

Vorsicht! Es gibt eine Reihe anderer Krankheiten, die die gleichen oder sehr ähnliche Symptome aufweisen! (Pfeifersches Drüsenfieber, Fibromyalgie, Schilddrüsenunterfunktion, Borreliose, Ferritinmangel etc. ) Falls eine Häufung der o.g. Symptome auftritt unbedingt von einem Sportarzt abklären lassen.

Wenn es rechtzeitig bemerkt wird: Sofortige Reduktion des Trainingsumfangs und der Intensität. Regeneratives Training unterhalb der Trainingswirksamen Schwelle (unterhalb 65% HFmax) ist erlaubt. Muskuläre Regenerationsmaßnahmen in Anspruch nehmen (Sauna, Whirlpool, Gymnastik, Schwimmen, Massagen).

Agbhängig von der Ausprägung des Übertrainingsyndroms kann das Training nach 2 Wochen bis mehrerern Monaten wieder aufgenommen werden. Gruss. ND

Hallo zur Ergänzung : Beim Training mit Pulsmesser hat man von anfang an einen zu hohen Puls . Oder das Gegenteil der Puls ist nícht hoch zu bekommen .

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