Trekkingstöcke zur Knienetlastung trotz Bandage nötig?

2 Antworten

Hallo, zunächst mal hat Wurststurm absolut recht! Erst mal solltest du unbedingt die Ursache für die Schmerzen herausfinden und zum Arzt gehen. Alles andere kann im längerfristigen Verlauf sehr üble Folgen haben (wenn z.B. was übersehen und nicht behandelt wird). Ich habe selbst ziemliche Probleme mit der Kniescheibe und gehe trotzdem viel bergwandern. Daher fällt mir zu deinen Fragen folgendes ein: Trekkingstöcke solltest du auf jeden Fall benutzen - vor allem bergab. Sie werden auch von Bergwanderern ohne Knieprobleme benutzt (auch von jungen Leuten, wenn sie regelmäßig gehen - die Trekkingstöcke gehören zum Bergwandern wie Skistöcke zum Skifahren - sie sind einfach ein Teil der richtigen Ausrüstung) eben damit sich gar nicht erst welche einstellen. Sie haben auch den Vorteil, dass man gleichzeitig die Arme mittrainiert. Bergabgehen (vor allem mit Gepäck) belastet die Knie stark und wenn man eh schon Schmerzen hat, dann unbedingt Trekkingstöcke! Du solltest dir am besten aber auch zeigen lassen, wie du die Stöcke richtig benutzt. Bandagen sind dagegen so eine Sache. Wenn du welche trägst, dann unbedingt die richtigen. D.h. sowas verschreibt der Orthopäde, wenn sie nötig sind. Ich habe eine, trage sie aber so wenig wie möglich (was der Arzt für richtig hält). Sie stützen zwar das Knie und haben in manchen Fällen durchaus ihre Berechtigung, allerdings entlasten sie auch die Muskulatur und diese wird dadurch weniger beansprucht und trainiert. Ich trage meine daher nur bergab und auch nur dann, wenn sie auf Grund der Strecke nötig ist. Grundsätzlich ist für längere Wanderungen ein gutes vorbereitendes Training sinnvoll. Die Muskulatur sollte die Etappen stemmen, damit die Gelenke nicht unnötig belastet werden und dafür muss sie trainiert sein. Bei Knieproblemen halte ich eine gute Physiotherapie für sehr sinnvoll. Am besten mit dem Physio besprechen welche Übungen sinnvoll sind. Gut sind z.B. Fitnesstudio, Radfahren, viel auf unebenen Wegen gehen (aber richtig ausgeführt und in Abhängigkeit von der genauen Ursache) und daher ab zum Arzt und auch gleich nach einem Physiorezept fragen. Gute Besserung und eine schöne Tour!

Da liegt wohl ein grundsätzliches Missverständnis vor. Weder Bandagen noch Stöcke werden dein Problem lösen. Offensichtlich hast du Belastungsschmerzen und die kommen von einer Arthrose, einer Fehlbelastung oder etwas ganz anderem her. Stöcke helfen da genausowenig wie Bandagen. Zuerst musst du die Ursache der Schmerzen ermitteln. Falls diese zu beheben sind dann kannst du dich darum kümmern, z.B. die Fehlbelastung korrigieren.

Aduktorenprobleme

Moin. Also, ich bin 16, spiele seit fast 10 Jahren Fußball und hab seit ca. einem Jahr ständige Probleme mit den Aduktoren. Zwischenzeitlich wars mal weniger, aber in letzter Zeit wieder ziemlich starke Schmerzen beim gehen, rennen, sitzen, blablabla. Eig bei fast allem. Bei meinem Glück auf beiden Seiten (wenn schon, denn schon..). Links ziehts dann innerhalb des Oberschenkels runter bis zum Knie, an der Gracilis oder wie der Spaß da heißt. Hab zwischendurch auch schon mehrfach Sportpause eingelegt, hat aber so ziemlich nix gebracht. War dann beim Arzt, der mir ne 4wöchige Sportpause verordnet hat und mich zum Orthopäden überwiesen hat, der mir aber eig genau das gesagt hat, was sich jeder normale Mensch denken kann: Kühlen nachm Sport, Salbe drauf (Voltaren oder Mobilat, benutze letzteres), kürzer treten und aufhören wenns wehtut. Physiotherapie hat er mir auch verschrieben, 6 Stunden. Hab ich mittlerweile auch hinter mir, und hätte es mir auch fast sparen können weils so ungefähr nix gebracht hat. Jemand ne Ahnung was man gegen die Schmerzen machen kann oder jemand dieselben Probleme? Nervt schon ziemlich, wenn man jedes Mal nachm Sport so 2-3 Tage nix machen kann..

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Oberschenkel verkrampft bzw. macht zu beim bergab jpggen

Hallo,

ich bin Hobbyfusballer, 31 Jahre alt. seit ca. 8 Wochen fahre ich vermehrt Fahrrad, 2 x die Woche ca. 50 km und bin nicht mehr gejoggt,was ich vorher regelmäßig gemacht habe. Letzten Freitag hat die Vorbereitung zur neuen Fussballsaison begonnen. Beim Konditionslauf musste ich nach 15 Minuten abbrechen, weil beide Oberschenkel vorne verkrampft habe und "zu" gemacht haben. Selbst Dehnen, Massieren und Einnahme vom Magnesium lösten die Verkrampfung nicht. Ich spürte die Schmerzen im Oberschenkel noch am Sonntag nachmittag. Am Sonntag abend bin ich dann leicht joggen gegangen. Solange ich auf gerader Strecke oder bergauf gejoggt bin, hatte ich keinerlei Probleme. Als es das erste mal richtig bergab ging, hat der rechte Oberschenkel wieder komplett verkrampft. Die Verkrampfung lies sich wieder nicht rauslaufen, dehnen oder massieren. Ebenso wurde das rechte Knie leicht dick. Am Dienstag morgen hatte ich dann keine schmerzen mehr im Oberschenkel. Heute abend habe ich wieder versucht leicht zu joggen, mit dem selben Ergebnis. Bergauf und auf der Gerade keine Probleme, bergab bin ich gegangen, nicht gejoggt, aber das Ergebnis war das selbe, Die Oberschenkel haben sofort wieder verkrampft. Kann dass mit der belastung vom Rad fahren zusammenhängen oder was kann das sein, bzw. was kann ich tun??? Vielen Dank für eine Antwort Gruß

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Schmerzen an der Außenseite des Knie´s

Hallo an Alle,

ich richte mich mal an euch. Folgendes zur mir: Ich habe mir im Abstand von 3 Jahren, in beiden Knien das vordere Kreuzband gerissen (+ übliche Begleiterscheinungen, Außenmeniskus etc.). Erster X-Band Riss im Sep 2010 (rechts), zweiten im Mai 2013 (links).

Das linke Bein (OP -> 2013) macht mir 0 Probleme. Jedoch kämpfe ich seit September 2010 mit meinem rechten Knie (erster Kreuzbandriss). Stabilität und Muskulatur sind voll da. Jedoch habe ich seit Anfang an einen Schmerze an der Außenseite des Knie´s (direkt über dem Fibulaköpfchen bzw. Wadenbeinköpfchen) einen Schmerz. Also im Prinzip nicht im Gelenkspalt direkt, wo der Außenmeniskus etc sitzt, sondern wir gesagt direkt über dem Fibulaköpfchen. Bei Belastung ist der Schmerz kaum zu spüren. Meist erst ein paar Stunden später bzw. am Tag (an den Tagen) nach der Belastung (Joggen) danach. Der Schmerz ist ziemlich gleichbleibend, eher „dumpf“. Als besonders stark würde ich den Schmerz nicht bezeichnen, eher als nervend und hindernd. Wenn ich in den Gelenkspalt drücke, spüre ich es auch teilweise.

Fahrrad fahren und schwimmen funktioniert eigentlich problemlos. Ohne jedoch 1-2 Tage Probleme zu haben, ist Joggen nicht wirklich möglich…(wie gesagt, während der Belastung fast kein Schmerz).

Vllt. hat jemand schon Mal ähnliche Erfahrungen gemacht. Den Physio´s und Ärzten gehen auch langsam die Ideen aus.

Was ich bisher, leider ohne Erfolg unternommen habe: Muskelaufbau, Übungen Wackelpad, Dehnen + Tapen, Hyaloronspritzen in den Gelenkspalt, kein Joggen (nur noch Crosstrainer), Einlagen um den Gelenkspalt zu entlasten (sensomotorische, sowie passiveinlagen), volles Training, in der Hoffnung das der Schmerz irgendwann einfach verschwindet…

Des Weiteren wurde vermutet, dass etwas mit dem Außenmeniskus nicht in Ordnung sei. Demnach wurde der Außenmenisus 2012 athroskopisch genäht (war ein kleiner Riss auf MRT sichtbar). Danach wurde es nicht besser (Naht anscheinend nicht gehalten). Immerhin hatte ich nunr Hoffnung das die dritte OP mich erlöst. demnach erneute Athroskopie (3. OP, Knie rechts –> Meniskusteilresektion). …der Schmerz ist nach 3 OP´s immer noch da und immer noch der selbe, seit 4 Jahren.

Langsam gehen mir selbst die Ideen aus….im Inet habe ich was über das „Läuferknie“ gelesen, das passt vom Schmerzpunkt her, kann ich mir aber nicht vorstellen.

Wie gesagt, vllt. kann mir ja hier jemand helfen. Ich zumindest habe keine Ideen mehr, würde jedoch gerne ohne Schmerzen joggen können. Im Prinzip kann ich alle Sportarten machen, muss aber damit rechnen, dass es die nächsten 1 – 2 Tage für das rechte Knie unangenehm ist.

Und sry für den langen Text ...ich denke, dass es jemand geben muss der die selben probleme oder vllt einen Rat hat ^^...

Grüße

Dominic

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Hallo zusammen. Reha nach Kreuzband OP Ligamys?

Hallo zusammen.

Ich bin am Knie operiert worden wegen meinem vorderen Kreuzbandriss mit Innenbandriss und Meniskusschaden. Es wurde die neue Ligamys Methode angewendet. Ich konnte nach sieben Tagen schon ohne Krücken laufen und gut belasten nun nach drei wochen kann ich schon wieder ganz gut laufen und fast voll belasten, Treppen steigen geht immer besser und ich fühle mich stabil im Knie. Vom behandelnden Arzt wurde nach der OP eine ambulante Reha empfohlen.

Soll ich nun eine ambulante Reha anfangen obwohl ich schon wieder ganz gut laufen kann? Da ich normalerweise viel Sport mache (Fußball, Tennis)und seid meiner OP keinen Sport machen durfte frage ich mich nun ob das für mich sinnvoll ist oder ob so eine Reha eher für Patienten mit starkeren Leiden bzw. Problemen gedacht ist. Im Reha Zentrum wurde gesagt das es sich bei der Reha um Maßnahmen handelt die 2-3 mal die Woche 4-5 Stunden Einheiten beinhalten.

Das würde heissen das ich noch 3-4 Wochen Krank geschrieben werden muss da es sich um Ganztageseinheiten handelt wobei ich mir eigentlich gedacht habe das ich in ein bis zwei Wochen wieder in die Arbeit gehen kann, dann aber die Reha nicht mehr machen kann.

-Was wird bei so einer Reha gemacht? -Git es alternaiven zur Reha? (Sporttherapie) die ich beantragen könnte -Ich dachte eine Reha ist nur für Patienten die starke Probleme (Schmerzen) haben? -Kann ich die Reha abbrechen wenn ich sage ich kann wieder in die Arbeit?

Ich will natürlich schauen das ich so schnell wie möglich wieder Fit und voll belastbar bin!

Vielen Dank schonmal.

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