Trainingsplan für alpines Bergsteigen (Kraft- und Ausdauertraining)

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4 Antworten

Mach einfach normales Kraft/Ausdauertraining und geh zusätzlich Treppenlaufen, wenn du willst mit Sandweste. Wenn du auch klettern musst, kannst du zusätzlich in die Kletterhalle gehen, aber wahrscheinlich brauchst du das nicht.

Am Wochenende noch längere Wanderungen in bergigem Gelände (möglichst viele Höhenmeter) und dann bist du wahrscheinlich ganz gut vorbereitet.

Leider kann ich Lampi nicht zustimmen. Beim Bergsteigen kann man schon etwas Kraft in den Oberschenkeln gebrauchen, dazu kannst du zweimal in der Woche tiefe Kniebeugen machen. Einbeinig auf einem Kasten Aufstehen wäre auch eine Möglichkeit. Und Ausdauer trainierst du am besten mit Laufen, natürlich ist Berglauf besser geeignet.

Das Beste ist immer noch das Training am Objekt selbst. Wenn nicht vorhanden:

  • Höhenmeter trainierst Du nur durch Höhenmeter und nicht durch Strecke. Daher ist das Fahrrad besser als Laufen, weil Du da schneller wieder unten bist und mehr Zeit für Höhengewinn hast. Gehen / Laufen im Mittelgebirge nur wenn es wirklich steil ist (Albtrauf/Schwarzwald- Westabsturz)
  • Krafttraining ist nicht erforderlich, außer es stehen Klettersteigpassagen an.
  • Klettern ist immer sinnvoll, die Fähigkeit, gut zu klettern, kann große Umwege überflüssig machen und ermöglichen vor allem interessantere Aufstiege/Überschreitungen. Naturfels ist der Kletterhalle unbedingt vorzuziehen, selbst wenn es nur Boulderblöcke sind.

Zwei Möglichkeiten sich "trocken" voruzubereiten sind:

1.) Ein Laufband auf Steigung einstellen (falls möglich)

2.) Training auf einem Stepper

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