Trainingspaln Grundlagenausdauer/Kraftausdauer/Muskelaufbau

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4 Antworten

Deine Anmerkung läßt dein oben gestellte Frage natürlich in einem ganz anderen Licht erscheinen. Hier scheint bei dir mehr oder weniger ein drastischer Kraft/Leistungseinbruch im Vordergrund zu liegen der dich beschäftigt. Wenn Krankheits, Hormonell bzw. Stoffwechselbedingt keine Ursache für den starken dauerhaften Leistungabfall in Frage kommt, dann drängt sich mir die Frage auf ob du die Jahre über nicht zu viel trainiert hast so das sich dein Körper in einem stark übertrainierten Zustand befindet. Wenn ich lese das du 12 Einheiten pro Woche trainierst...dann ist dies definitiv zu viel für den Körper. Das macht der nicht lange mit. Von daher wäre es sinnvoll dein Training neu zu strukturieren. Ich würde hier auch erstmal 2-3 Wochen überhaupt keinen Sport machen und die Seele mal richtig baumeln lassen. Der Sport scheint hier einen so starken Stellenwert eingenommen zu haben das die Psyche schon anfängt Probleme zu bereiten ( fehlendes Selbstwertgefühl, Angst das du zu wenig Schlaf bekommst, wegen fehlender Leistung gönnst du dir nicht weg zu gehen usw. ). Es ist wichtig das du den Sport aus einem gesunden Blickwinkel betrachtest. Sport sollte aus Spaß ausgeübt werden und nicht aus Zwang. 3-5 Einheiten pro Woche reichen aus. Wenn du die Muskulatur richtig hart trainierst und ausreizt dann reicht es auch wenn du jede Muskelpartie nur einmal die Woche trainierst. Der Muskel benötigt auch Regeneration. Wichtig ist aber erstmal das du deinen Psache wieder auf Vordermann bringst. Ein Therpeut kann hier Wunder wirken und dich auch wieder auf den richtigen Weg bringen.

Hallo livestrong, erst mal vielen Dank für deine ausführliche Erklärung, die deine Anfrage in einem völlig anderen Licht erscheinen läßt. So ein Leistungsabfall ist nicht normal.

ABER: Du bist in ärztlicher und physiotherapeutischer Behandlung und hast (scheinbar) gute Trainer an der Hand. Und du erhoffst dir einen besseren Rat in einem allgemeinen Sportforum von Laien?

Ich denke nicht, dass diese mangelnden Kraftfähigkeiten an einem Trainingsplan liegen und dass sie sich mit einem anderen Trainingsplan beheben lassen.

Ich an deiner Stelle würde sämtliche Ärzte aller Fachrichtungen abgrasen und ggfs. eine zweite, dritte Meinung einholen. Hast du es schon mal mit einer neurologischen Untersuchung versucht? Das Zittern könnte nervenbedingt sein. Außerdem laß mal nach "exotischen" Krankheiten untersuchen, weil du sagst, dass dein Einbruch nach einem zweiwöchigen Urlaub (Ausland? Verschmutztes Wasser? Erreger im Wasser/Essen, Insekten etc.) begann. Die meisten Blutuntersuchungen beschränken sich auf Standardwerte. Exotische "Sachen" werden da ausgeklammert.

Vielleicht auch ein Tipp für dich entsprechende Literatur zu wälzen. Leg dir eine Symptomliste an. Schreib auch Kleinigkeiten auf. Alles, was dir an körperlichen/psychischen Veränderungen seit dieser Zeit aufgefallen ist und recherchiere selbst nach Krankheiten, die in Verbindung mit diesen Symptomen stehen könnten. (Bitte mutiere nicht zum Hypochonder!) Geh dann mit deinen Ergebnissen zu dem Arzt deines Vertrauens und weise ihn auf deine Ergebnisse hin. Und beharre auf Abklärung, weil dir geht es schlecht.

Aber bitte werde nicht besessen von dieser Suche! Du machst, glaube ich, den Fehler dich über die Leistungen zu defininieren, die du mal erbracht hast. Du bist immer noch ein wertvoller Mensch, auch wenn du die einstigen sportlichen Leistungen nicht mehr bringst. Komisch, dass dir das deine Eltern nicht vermitteln können...

Wundert mich generell, dass deine Eltern, auch als Ärzte, da so gleichgültig reagieren, zumal dir diese Situation auch auf die Psyche schlägt. Aber vielleicht sind sie "betriebsblind"?

Dass du jetzt die Schuld bei dir suchst, ist zwar löblich (da es heutzutage "in" ist, die Schuld immer auf andere zu schieben), aber ist in diesem Fall deiner Psyche nicht zuträglich. Momentan kannst du an deinem Zustand auf die Schnelle nichts ändern. Das heißt jetzt nicht, dass du deine Probleme von nun ab mit Koma-Saufen ertränken sollst (damit änderst du nämlich nichts), aber gönn dir auch wieder etwas Spass am Leben. Du hast nur dieses eine. Nutze es.

Mach etwas Positives aus deiner Situation. Vermeide es der Vergangenheit nachzuhängen. Die kommt nicht mehr. Du mußt JETZT mit dem leben, was du hast. Mach das Beste für dich daraus. Dazu gehört auch, dass du etwas für die Schule tust, denn mit schlechten Noten bekommst du nur noch mehr Ärger und mit einem schlechten Schulabschluß sinken deinen Chancen auf ein Studium oder einen interessanten Ausbildungsplatz.

Mir drängen sich da diese Fragen auf: Du bist doch in einem Fitness-Studio? Da gibt es normalerweise Trainer, die du mit deinen Monatsbeiträgen bezahlst. Hast du die schon mal gefragt, ob sie dir deinen "Wunschtrainingsplan" erstellen können? Die wären an deiner Stelle meine erste Anlaufstelle für Fragen aller Art und einen Trainingsplan, nach welchem du in "ihrem" Fitness-Studio "trainierst".. Schließlich gibst du dafür dein Geld aus...

Etwas widersprüchlich finde ich: Du kommst aus dem Rudersport und es sollen Muskeln aufgebaut werden....Die Ruderer, die ich gesehen habe, waren alle ziemlich "muskulös", d.h. standen bereits gut im (Ganzkörper-)Krafttraining. => ?? Warst du jetzt länger krank und/oder hast du plötzlich vergessen, wie du Kraft und Ausdauer trainierst? Die Trainingsprinzipien ändern sich nicht mit dem Sportartwechsel.

Iwie nimmt der den Kommentar nicht ?!

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Ich habe mir vor ein paar Jahren einen Kreuzbandriss zugezogen und habe deswegen das Rudertraining ( war 5 Jahre im Training und entsprechen austrainiert) an den Nagel gehängt. nach OP und Physio bin ich ins Kraftraining eingestiegen. Ich erzielte zufriedenstellende Ergebnisse bis letzten Sommer. nach 2 Wochen Urlaub, in denen ich Schwimmtraining und moderates Kraftraining absolvierte, brach meine Leistung vollkommen ein. Bei vielen Übungen konnte ich auf einmal nur noch die Hälfte ( oder sogar noch weniger) des Gewichtes nehmen, im Vergleich zu nur 3 Wochen davor. Sofort setzte ich mit den Trainern in Verbindung und bekam ein neuen Trainingsplan Zudem suchte ich diverse Ärzte auf, lies Blutwerte, Schildrüse sowie Hormonspiegel überprüfen. Zudem sind beide Eltern Ärzte. Beide könen sich diesen krassen Leistungsabfall nicht erklären. Der neue Trainingsplan brachte und bringt bis heute keinen Erfolg. Deshalb ging ich im Herbst 2010 erneut zur Physiotherapie. Diesmal für den ganzen Körper. Der Physiotherapheut ist gleichzeitig mein alter Rudertrainer. Ich schilderte ihm die Probleme und er nahm mit mir das Training auf. Schon bei kleinen Gewichten fangen meine Muskeln stark an zu zittern. Warum das so ist, kann auch er sich nicht wirklich erklären.Auf seinen Ratschlag hin hab ich meinen Stoffwechsel überprüfen lassen- auuch alles in Ordnung. Ich würde mich schon als muskulös für mein Alter (17) bezeichnen, jedoch krieg ich mit meinen Muskeln nichts mehr geleistet. Dabei gehts mir nicht wirklich schlecht, ich habe auch nicht abgenommen. Es ist nur einfach erschreckend, dass Leute die zum Probetraining ins Studio kommen schon mehr Gewicht nehmen als ich

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Mein Rudertrainer war diesbezüglich total entsetzt. Mein damaliger Trainingspartner und guter Freund ist verletzungfrei geblieben und trainiert noch heute dort. Er hat mich um Längen überholt und trainiert mit Gewichten an die ich mich dranhängen kann ohne das etwas passiert. Im Moment bereitet er sich sogar auf einen Triathlon vor. Ich bin aufgrund der Trainingsresultate ständig aggressiv und frustriert. Seit dem Sommer gehe ich nicht mehr auf Partys etc, weil ich Angst habe das wenig Schlaf und Alkohol alles nur noch verschlimemrn. Zudem nagt das alles an meinem Selbstwertgefühl und ich fühl micht nicht grade so als hätte ich es verdient, wegzugehen und Spaß zu haben. Das finde ich schon sehr schlimm. Zudem steh ich im Dauerkrieg mit meinen Eltern. Sie werfen mir vor, dass ich meine Prioritäten falsch setze und mich viel mehr um die Schule kümmern muss ( was auch gewissermaßen stimmt, meine Schulnoten haben gelitten weil ich oft frustriert zu Hause saß und den Nachmittagsunterricht geschwänzt habe). Ich hab versucht ihnen zu erklären, wie wichtig mir der Sport ist ( ist er seitdem ich 7 geworden bin) und das ich nicht einfach so aufgeben will - ohne Erfolg.

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Mein Vater hält mich für bescheuert und psychisch gestört und wirft mir mittlerweile vor, dass ich mir diese Probleme nur einbilde und aufhören soll zu jammern etc.Ich steh also ziemlich alleine im Regen. Der Blick auf das letzte 3/4 Jahr lässt mich verzweifeln und ich könnte losheulen.Ich habe lange für meine Form trainieren müssen ( oftmals 12 Einheiten und mehr pro Woche) und jetzt kann ich zusehen, wie alles den bach runtergeht. Rumjammern bringt mich aber nicht weiter also habe ich mir einen Motivationsratgeber gekauft und durchgearbeitet und plane jetzt einen Neuanfang von Grund auf. Ich weiss, dass ich nur diese eine Chance habe. Aufgrund meiner Facharbeit, die ich übrigens auch zum Thema Sport geschrieben habe, musste ich mich mit viel Literatur zur Trainingslehre auseinandersetzen. Grundwissen habe ich also mehr als genug. Ich würde mich jedoch freuen, wenn ich hier noch wertvolle ratschläge bekommen könnte. So einen Einbruch kann ich mir nämlich nicht noch einmal leisen ;(

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Würde sagen, es macht mehr Sinn, jeweils Blöcke zu bilden. Also für einige Wochen auf Muskeklaufbau (Hypertrophietraining) konzentrieren und dann auf längere Serien zum Kraftausdauertraining überzugehen.

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