Tennisaufschlag und Schulterbeweglichkeit

 - (Tennis, Aufschlag, Beweglichkeit)

2 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Hallo, wiprodo, das ist eine harte Nuss! Da ich kein Physiologe bin, erschließen sich mir die Schlüsselbeinunterschiede der beiden (hübschen) Spielerinnen eigentlich nicht. Was ist da unterschiedlich, außer vielleicht der Länge?

Auch der Zusammenhang mit der Beweglichkeit des Schultergelenks war mir nicht bekannt, aber ich kann mir schon vorstellen, dass es da Zusammenhänge gibt. Man lernt ja nie aus.

Eine zweite Frage wäre die Folgerungen für die Effektivität des Service. Eine Schulterkippe ist ja eindeutig wesentlich beteiligt.

Zum Aufschlag habe ich natürlich viele biomechanische Darstellungen gesehen. Insbeondere im US Portal tennisplayer.net - leider ein Bezahlportal, bei dem im Moment meine Lizenz abgelaufen ist - gibt es Messungen und tabellarische Darstellungen über die Anteile einzelner Bewegungskomponenten an der Gesamt-Schlägerkopfbeschleunigung. Die müsstest Du Dir anschauen, um aus Deiner Kenntnis über die Bewegungseigenheiten, wie von Dir beschrieben, Schlüsse zu ziehen. Auf meinem Wissensportal http://www.tc1913.de/Wissen/main.html findest Du den Link zum freien Portal revolutionarytennis. Schau dort Part 5. Nach meiner Erinnerung sind auch Prozentsätze im Text wiedergegeben, vermutlich, um den Anteil von Pronation und Handgelenkklappen zu klären.

Generell denke ich, dass der Aufschlag derart komplex ist, dass man Eigenschaften, die limitierend sind, durch leichte Umstellung des Bewegungszusammenhanges kompensieren kann.

Reizvoll wäre es aber schon, dass mal zu untersuchen. Dann müsste man die Schlüsselbeinwerte - was immer das ist - gegenüberstellen den Aufschlagwerten der Spitzenspieler, die ja verfügbar sind. Wie gesagt, einen harte Nuss!

Ich habe diesbezüglich keine spezifischen Erfahrungen an mir selbst oder an Tennisschülern, aber ich kann mir auf jeden Fall vorstellen, je Beweglicher man ist, und je stabiler der Bewegungsapparat gebaut ist, desto vorteilhafter wirkt sich dies aus. Je mehr Bewegungsfreiheit man aus der Schulter und dem Schlüssenbein heraus entwickeln kann, umso größere Bewegungsradien kann man ausführen, und umso mehr Schwung kann man für den Schlag entwickeln.

Was möchtest Du wissen?