Tennis nach Bandscheibenvorfall - geht das überhaupt ??

1 Antwort

Hi GoodFellow,

ich habe einen guten Bekannten mit einem operierten Badscheibenvorfall (auch Lendenwirbelsäule), der wieder Tennis spielt. Und das nicht mal schlecht ;-) Er hat langsam, ganz langsam und vorsichtig nach einem systematischen Aufbau- und Krafttraining mit dem Tennis begonnen. Es praktisch immer nur darum, die Grenzen des Körpers auszuloten, ohne sie zu überschreiten. Dadurch hat sich die Sicherheit für die Belastung immer mehr vergrößert, und das mit dem Tennisspielen klappt ganz gut. Wie er immer wieder betonte, muss man dabei ganz genau in seinen Körper hineinhören. Ich glaube man kann auf jeden Fall nicht kategorisch ausschließen wieder Tennis zu spielen, das muss eben jeder für den Einzelfall selbst herausfinden.

Hi GoodFellow,

ich hatte auch vor 4 Jahren einen Bandscheibenvorfall (L4/L5), der auch operiert werden musste. Ich hab vorher Tennis gespielt und nachher auch wieder. Natürlich hat man immer wieder mal kleine Wehwehchen (man wird ja nicht jünger), aber wenn man seinen Körper kennt, und seine Grenzen ernst nimmt, kann man auch wieder Tennis spielen. Es ist zwar ziemlich schwierig immer wieder herauszufinden, was kann man dem Kreuz zumuten, aber man kann auf keinen Fall sagen, dass man generell nicht mehr Tennis spielen kann. Allerdings ist es bestimmt nicht besonders clever, aber solange man beschwerdefrei ist... Mein Rezept ist regelmäßiges Dehnen, weil ich weiß, dass eine Ursache für meinen Bandscheibenvorfall zuwenig Dehnen und die davon herrührenden Verkürzungen waren. Jeder in dieser Situation muss selbst entscheiden und in sich hineinhören, ob er auf seine Lieblingssportart verzichten will, oder ob es bei entsprechender "Körperpflege" doch noch mit Spaß möglich ist. Bei mir klappts bisher ganz gut. Wie es dann mal in 20 Jahren aussieht, und ob es richtig war trotzdem noch Tennis zu spielen, kann ich Dir leider jetzt nicht sagen...

es geht sicherlich, aber man kann da sicher auch keine allgemeingültige Aussage machen, und immer den Einzelfall sehen. Durch ein gezieltes Rückentraining und Muskelaufbautraining kann man aber schon große Erfolge erzielen. Ich würde Tennis nach einem Bandscheibenvorfall aber auch nicht zwingend empfehlen ;-)

Ich hatte 1998 einen Vorfall, der nicht operiert wurde, gottseidank!!! Ich hatte lange damit zu tun, also mit Ausfallerscheinungen, z.B. war Zehenspitzenstand nicht möglich. Auserdem humpelte ich fast drei Jahre. Durch viel Sport (Fußball und Badminton) und durch Radfahren habe ich das überwunden und konnte danach fast alles machen, auch im Garten arbeiten. Leider habe ich wohl immer zu wenig getrunken, so dass ich jetzt nach einer Gewaltaktion im Garten wieder einen Vorfall, aber an einer anderen Stelle, habe. Erst sollt das operiert werden, aber ich suchte eine andere Praxis auf und dort riet man von einer OP ab. Man muss als Betroffener immer selbst entscheiden und alle Vor- und Nachteile abwägen. Durch die positiven Erfahrungen beim ersten Vorfall kam eine OP für mich nicht in Frage. Als unterstützende Lektüre empfehle ich das Buch von Prof. Grönemeyer und den Abschnitt über die medikamentöse Microtherapie!

hey... ich bin jetzt 13 jahre alt und erlitt mit 12 einen bandscheibenvorfall...mit ziemlich starken schemerzen. aber da ich noch ziemlich jung bin, rieten nur wenige ärzte zur operation.. gegen die ich mich schließlich gewährt habe... ich habe ziemlich lange krankengymnastik gemacht, aber davon mehr schmerzen... jetzt nach ca. 2 jahren.. mach ich wieder sport..also ich fahre einrad, fahrrad, inleiner usw.. ist das gut, oder eher nicht ?? ich würde mich über antworten freuen..

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