Tennis - Stärkerer Rückhandschlag entwickeln, aber wie?

3 Antworten

Hallo, ich spiele Tennis seit etwa 10 Jahren und trainiere 4-5 Stunden in der Woche. Ich kenne das Problem sehr gut, da es bei mir auch schon öfters vorgekommen ist. Was auf jedenfall helfen wird ist, wenn du versuchst deine Beinarbeit zu verbessern. Führe ordentlich eine runde Schleife aus, achte auf den seitlichen und den frontalen Abstand zum Ball und gehe ordentlich in die Knie. Dadurch solltest du auf jeden Fall mehr Zug auf deine Rückhand bekommen. Wenn du einen guten Trainer hast, kannst du ihn auch mal fragen, ob er sich deine Rückhand einmal genauer anschauen kann. Wenn versuchst noch aktiver im Training mitzumachen, wird sich auch deine Beinarbeit verbessern.

Grundsätzlich kommt immer die Schlagtechnik vor der eingesetzten Kraft. Deine ERwartungshaltung "drastisch" ist sehr hoch, und ich denke, dass man ohne deine "Haupt"-Fehlerquellen bei der Rückhand zu kennen, hier dir sicher nicht den Tipp der Tipps geben kann, dass du auf einen Schlag ein besserer Tennisspieler wirst. Da gehört zum Beispiel vielVerständnis für Bewegungsabläufe dazu, eine gute Kondition, und ein sehr gutes Stellungsspiel. Dies sind alles Dinge die man aus der Ferne nicht beurteilen kann.

Hi Kelsier, zunächst müsste man mal wissen, welche Spielklasse du hast, nur dann kann man auch sagen, ob man aus der "Ferne" an ganz grundsätzliche schlagtechnische Dinge oder Korrekturen denekn sollte, oder ib du schon Turnierspieler bist, dem ein bisschen der Feinschliff fehlt. Leider ist hier keine definitve Aussage möglich, aber im Zweifelsfall liegt es nie an der Kraft, sondern fast immer an der Technik. Grundsätzlich kommt immer erst die Schlagtechnik un dann die Kraft. Um eine mögliche konkrete Fehlerquelle zu benennen: wie sieht es mit deinem "Nicht-Schlagarm" bei der beidhändigen Rückhand (ich gehen mal davon aus, dass du Rechtshänder bist) aus? Arbeitet dein linker Arm im Schlag aktiv mit, oder "hängt" der nur am Schlagergriff? Oft ist es so, dass die Rückhand in der Schlagphase keine "Führstrecke" aufweist, sprich der SChläger geradlinig im Treffpunkt in Richtung des beabsichtigten Ziels geschwungen wird, sondern aus einer Oberkörperrotation heraus kommt. Das bedeutet viel Streuung, und vor allem Geschwindigkeitsverlust. Die logische Folge ist in diesem Fall immer, dass man den fehlenden SChwung mit Kraft auszugleichen versucht, und dann der SChlag immer noch unsicherer und verkrampfter wird. Am besten wäre es mal, wenn du von dir selbst Videoaufnahmen machst, und diese mal genau ansiehst. Mehr kann ich mit den von dir gegebenen Infos leider nicht dazu sagen.

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