Superkompensation: Eine Gefühlsfrage?

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4 Antworten

Ich denke auch, dass sich dieses Problem eher im Profibereich stellt. Im Amateurbereich tritt es auch manchmal ein, so wird nach einer richtig harten EInheit am nächsten Tag mal falsch (also falsche Belastung) trainiert. Bis manche Enzyme etc regeneriert sind, kann bis zu 72 Std dauern. Im Profibereich wird da sicher sehr darauf geachtet, um eine wechselnde Belastung im Training zu haben. Ganz ausschließen kann man das aber nie. Als AMateur muss man da auf seinen Körper hören, dass ist also eine reine Gefühlsfrage!

Gute Frage! Aber ich denke das ist ganz allgemein ein Problem bei Mannschaftssportarten. Im Amateurbereich glaub ich kann man darauf einfach keine Rücksich nehmen. Im Profibereich wird darauf sicher Rücksicht genommen. Frag doch einfach mal euren Trainer, inwieweit er auf die Superkompensation Rücksicht nehmen kann.

die Gefühlsfrage kann weder im Amatuerbereich noch im professionellen Bereich vernachlässigt werden! Aber es gibt Studien besonders zu Schnellkrafteinheiten, wann danach der beste Punkt ist. Die ich aber leider nicht habe. Ein relativ erfolgreicher Kadertrainer, den ich kenne, trainiert die Schnellkraft ungefähr 24-48 Stunden vor jedem Spiel, um im Spiel dann die Leistungssteigerung gleich mitzunehmen. Da Regeneration und alle entscheidenen Faktoren individuell sind, kann man nie ALLEN Spielern gerecht werden.

Der optimale Zeitpunkt ist v.a. eine Frage der Regeneration.

Nach einer leichten Belastung braucht man kaum oder gar keine Pause, je schwerer die Trainingseinheit (oder das Spiel oder der Wettkampf oder was auch immer) war, umso länger muss man sich regenerieren.

Vor einer harten Belastung sollte man vollständig regeneriert sein, für eine leichte reicht eine teilweise Regeneration.

In der Mannschaft kann man natürlich nur "1-size-fits-all" machen, plus individuelle Betreuung, wenn man die Ressourcen hat.

Da muss man als Spieler dann eben solo ne Schippe drauflegen, wenn man ungenutzte Reserven hat.

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