Suche Atemübungen um mich vor dem Wettkampf zentrieren

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Es gibt da die Die Atemtechnik "PRANAYAMA" die ich dir kurz vorstellen möchte. Zunächst etwas einleitendes, allgemeines dazu: Was wir normalerweise nicht bewußt beherrschen, ist der Vorgang des Ausatmens. In vielen Situationen, in denen wir normalerweise Streß empfinden, atmen wir unwillkürlich stark ein und pumpen dadurch unsere Lungen gewaltsam mit Luft voll. Ein Beispiel: läuft unter der Dusche plötzlich nur mehr kaltes Wasser, schnappt man instinktiv nach Luft, spannt die Muskeln an. Das aber verstärkt das unangenehme Gefühl nur. Atmet man statt dessen langsam und gleichmäßig aus, wird man erstaunt bemerken, daß einem die Temperatur des Wassers kaum mehr etwas ausmacht. Die Atmung hilft dem Körper, sich Veränderungen anzupassen. Auf der anderen Seite hat jede Störung des natürlichen Atemrhythmus auch eine Störung im gesamten Organismus zur Folge, die sich wissenschaftlich einwandfrei nachweisen läßt.

Wenn eine Anstrengung Sie außer Atem kommen läßt, gibt es einen einfachen Weg, den Atem wieder zu normalisieren. Atmen Sie schneller, hecheln Sie für ein paar Sekunden wie ein Hund. Dann atmen Sie ein paarmal tief und leicht ein, hecheln wieder und nehmen ein paar volle Atemzüge. Das wird Ihren Atem viel schneller beruhigen, als gewaltsame Anstrengung, normal zu atmen.

Eine andere Möglichkeit, Streß, Anspannung oder schlechte Stimmungen zu überwinden, ist folgende: Geben Sie die Schulterblätter so nahe zusammen, wie es ohne Überanstrengung möglich ist, dann atmen Sie sanft und vollständig aus. Pausieren Sie, danach atmen Sie mit einem tiefen, langsamen, sachten Atemzug ein, bis die Lungen angenehm gefüllt sind. Atmen Sie langsam mit einem langen Seufzer durch die Nase aus, ohne die Stellung der Schulterblätter zu verändern.

Es gibt viele Folgeerscheinungen des richtigen Ausatmens - aber die bedeutendste davon ist wohl erhöhte Bewußtheit. Richtiges und bewußtes Atmen ermöglicht eine Umstellung unserer täglichen Gewohnheiten - beispielsweise bringt es eine bewußtere Körperhaltung mit sich. Sie beginnen, gewahr zu werden, daß man nicht "zusammengesunken" sitzen und dabei gut atmen kann. Mit einer offenen Haltung des Brustkorbs wird die gesamte Bauchregion von unnötigem Gewicht und Druck befreit, das Zwerchfell kann wieder so bewegt werden, wie die Natur es vorgesehen hat und das Atmen fällt leichter, nicht mehr das gesamte Gewicht von Rippen und Brust gehoben werden muß. Diese Energie steht nun für andere Dinge zur Verfügung! (vgl. http://www.psychotherapiepraxis.at/artikel/atem/pranayama.phtml)

Nun zur Pranayama - Wechselatmung:

  1. Achte auf eine aufrechte Haltung, vermeide es, wenn möglich, dich anzulehnen. Nun beuge Zeigefinger und Mittelfinger der rechten Hand, sodaß du mit Daumen und Ringfinger die Nasenlöcher verschließen kannst.

  2. Atme vollständig aus.

3.Schließe das rechte Nasenloch mit dem rechten Daumen. Atme durch das linke Nasenloch tief (aber nur mit dem Bauch) ein. Stelle dir dabei vor, dass du neue Kraft, Licht und Energie in die ganze Körperhälfte atmest, und zwar vom Nasenloch bis zum Fuß.

  1. Halte die Luft ein paar Sekunden an. Schließe dafür beide Nasenlöcher mit Daumen und Ringfinger. Konzentriere dich dabei auf den Punkt zwischen den Augenbrauen. Stelle dir dort ein Licht vor.

5.Öffne das rechte Nasenloch. Atme durch es vollständig aus. Stelle dir dabei vor, dass du die ganze rechte Körperhälfte leerst und ganz entspannst.

6.Atme rechts tief (aber nur mit dem Bauch) ein. Stelle dir dabei vor, dass du neue Kraft, Licht und und Energie in die ganze Körperhälfte atmest, und zwar vom Nasenloch bis zum Fuß.

  1. Halte die Luft ein paar Sekunden an. Schließe dafür beide Nasenlöcher mit Daumen und Ringfinger. Konzentriere dich dabei auf den Punkt zwischen den Augenbrauen. Stelle dir dort ein Licht vor.

8.Öffne das linke Nasenloch. Atme durch das linke Nasenloch vollständig aus. Stellen dir dabei vor, dass du die ganze linke Körperhälfte entleerst und ganz entspannst.

Es bedarf sicherlich einiger Übung, bis es zum gewünschten Erfolg führt, aber wenn es klappt, hat es sich dann gelohnt.

Zur mentalen Wettkampfvorbereitung generell kann ich dir ein gutes Buch empfehlen:

Michael Draksal: Mit mentaler Wettkampfvorbereitung zum Erfolg: Das große Handbuch für Sportler, Übungsleiter und Trainer

Schon 5 mal tief durchatmen kannn Dich in einen angenehmen zustand bringen-wichtig ist das am besten täglich öfter zu trainieren-wenn Du die Sensibilität erreicht hast, den unterschied zu spüren, kannst Du die Übung auch unter Stress probieren. einfach alles entspannen, und locker betont bauchweise ausatmen, warten-bis das Bedürfnis zu atmen kommt, und mit wenig anspannung einatmen. Für weitere Hinweise:progressive Muskelrelaxation (Jacobsen) ,Tai Chi, oder Qi Gong

Welche Einsteiger-Pulsuhr fürs Fahrradfahren?

Hallo Community!

Da ich mit meinen Garmin Vivosmart HR alles andere als zufrieden bin, bin ich auf der Suche nach einer Alternative. Die aktuellen Fitness-Tracker scheiden irgendwie alle aus (naja,bis vielleicht auf den Polar A360), also habe ich mir gedacht: Pfeif auf Smart Notifications, pfeif auf Etagenzählung (Wer braucht das eigentlich, stimmt doch eh nie?!) und pfeif auf schickes Design - nimm dir eine Sportuhr.

Was ich will:

Eine Uhr, die ich 24/7 trage. Schrittzähler wäre zur Info nett (Aktivitätsziel wie beim Polar ist auch OK). Ich will Trainings aufzeichnen können: Laufen, Radfahren - sowohl draußen, als auch im Fitnesscenter am Laufband/Rad Hierzu wäre es super, wenn ich gleich direkt auf der Uhr wählen könnte, was für ein Training ich gerade mache (Ist das Multisport?).

HR am Handgelenk muss nicht zwingend sein - hab ich zwar jetzt, allerdings macht dies besonders beim Radfahren Probleme. Ich hab kein Problem mit einem Brustgurt. Wichtig wäre eine Auswertung, wieviel Kalorien ich in der jeweiligen Trainingseinheit bzw. am Tag verbrannt habe. Ich bin zugegebenermaßen ein "Messfetischist" - je mehr Messdaten ich erfassen und auswerten kann, umso besser ;) GPS wäre eine feine Sache...denke ich....hatte ich noch nie dabei... und wasserdicht sollte sie sein Die App sollte schön und übersichtlich sein

Ich habe bis jetzt die Polar M400 bzw TomTom Spark 3 (OHNE Cardio und Musik) ins Auge gefasst, bin mir offen gestanden nicht sicher ob ich da richtig liege bzw. was den Aufpreis des Spark 3 gerechtfertigt (Kompass, wofür?). Weiters bin ich damals vom Polar Loop weggegangen (lang ists her ;) ), weil vor 2 Jahren die Android App ein Graus war - hat sich da was geändert ?

Ich bin für jeden Tipp wirklich dankbar, da ich ehrlich gesagt ein wenig überfordert bin...

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Optimale Kombination Krafttraining, Kraftausdauer und Cardio?

Hey Leute,

ich habe schon alle (die meisten ^^) relevanten Threads zum Thema gelesen, bin aber noch nicht ganz zufrieden mit den Antworten bzw. mir fehlen noch ein paar Info's ;-)

Also, jetzt kommt's... 3...2...1....

Krafttraining gibt mir nach dem Training ein unglaublich tolles Gefühl, der "Pump" fetzt und es macht einfach tierisch Spaß, immer stärker zu werden. Nur gefällt mir das Fett nicht, dass ich mit mir rum schleppe. Es ist nicht viel, aber so ein Tick weniger wäre ok. Ich möchte kein Bodybuilding betreiben - das Resultat soll vor allem meiner Gesundheit, meiner Fitness und meinem "Körpergefühl" dienen. Klar - eitel ist sicherlich jeder ein wenig, Mir kommt es aber mehr auf die "Functional Fitness" an, das "Gesamtpaket" soll stimmen. Da ich keinen Wettkampf betreibe möchte (naja, kann ja noch werde ^^), möchte ich einfach beides (Kraft und Ausdauer) integrieren.

Hierzu meine konkreten Fragen:

(1) Aktuell habe ich vier Mal die Woche immer im Wechsel die vier großen Muskelgruppen nach dem 5/3/1-Prinzip trainiert, was scheinbar ein wenig viel ist. Also: T1 - KB/SD T2 - KH/BD danach zu jedem Mainlift 5 Sätze a 10 Wdh mit 60% und am Ende noch eine Finisher von 10min Kraftausdauer bzw. Zirkeltraining - Trainingdauer insgesamt ca. 2h --> ist das schon von der Trainingszeit her zu viel?

(2) Hat Cardio irgendwelche negativen Auswirkungen auf das Krafttraining? Mir geht es nicht um die "Muskeldicke" - ich wiege aktuell 77kg auf 177cm und das langt locker. Ich will kein Muskelberg werden, aber ich will verdammt stark werden. Habe schon Kraftsportler gesehen, die weniger gewogen haben und WESENTLICH mehr Trainingsgewicht bewegen konnten; s. Bruce Lee...

(3) Wo ist der explizite Unterschied zwischen Cardio und Kraftausdauer? Mittlerweile merke ich auch, wie sehr mir das Cardiotraining auch Spaß macht (Man kann so schön die Gedanken ausschalten) Ich könnte mir vorstellen, 2x die Woche 60min zu laufen und 3x die Woche Kraft zu trainieren.

(4) Was mir am meisten Sorgen macht: Übertraining. Ich neige dazu, gewisse Signale als "Schwäche" abzutun, sie zu ignorieren und mir damit selbst ins Fleisch zu schneiden. Meine größte Angst ist eine Überlastung des Nervensystems (ZNS). Also lange Rede, kurzer Sinn: Ist folgender TP zu einer ausgewogenen Kraft- und Ausdauerentwicklung angemessen:

MO - Cardio (60min) DI - Kraft (2h - Trainingsplan wie oben) MI - Cardio (60min) DO - Kraft FR - Kraft SA/SO - FREI oder wenn mir langweilig ist ein WoD aus dem Crossfit-Bereich...

Ich hoffe, ihr könnt mir weiterhelfen! Sollten die Fragen nicht klar genug beschrieben sein, dann lasst es micht bitte wissen.

Alles Gute und wenn ihr es bis hierhin geschafft habt: Vielen Dank für die investiere Zeit zum Durchlesen ;-)

Beste Grüße

Lutz

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