Stimmt es, dass beim Schwimmen die Beine im Verhältnis zum Vortrieb zu viel Energie verbrauchen?

1 Antwort

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Ich stimme der bereits getätigten Aussage eines Gasts voll und ganz zu, möchte aber trotzdem dazu anmerken, daß bei Hobbyschwimmern bzw. ungeübten Schwimmern das Mißverhältnis noch viel größer ist.
Das bedeutet aber nicht, daß man bei einem Schwimmwettkampf kein Beintempo machen muß! Bei Triathlon kann es jedoch von Vorteil sein, wenn das Beintempo nicht so stark ausgeprägt ist - das hängt aber sehr von den jeweiligen Stärken und Schwächen ab und auch noch vom persönlichen Schwimmstil.
Je länger die geschwommene Distanz ist, umso geringer ist der Anteil vom Beintempo - allerdings sind die Spitzenschwimmer bis 1500m Kraul bereits mit einem relativ starken Beintempo unterwegs, aber das ist einfach mal ein möglicher Ansatz dazu. Bei Sprints ist meist nicht nur der Vortrieb für das starke Beintempo ausschlaggebend, sondern, daß man dadurch besser in den Ablauf reinkommt - versuch einmal schnell zu schwimmen und kein Beintempo zu machen, das funktioniert nicht gut.

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vielen Dank euch beiden, jetzt bin ich in der Zwickmühle, wem ich die "hilfreichste Antwort" geben soll... Danke für die super Antwort!

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