Stimmt es, dass beim Schwimmen die Beine im Verhältnis zum Vortrieb zu viel Energie verbrauchen?

1 Antwort

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Ich stimme der bereits getätigten Aussage eines Gasts voll und ganz zu, möchte aber trotzdem dazu anmerken, daß bei Hobbyschwimmern bzw. ungeübten Schwimmern das Mißverhältnis noch viel größer ist.
Das bedeutet aber nicht, daß man bei einem Schwimmwettkampf kein Beintempo machen muß! Bei Triathlon kann es jedoch von Vorteil sein, wenn das Beintempo nicht so stark ausgeprägt ist - das hängt aber sehr von den jeweiligen Stärken und Schwächen ab und auch noch vom persönlichen Schwimmstil.
Je länger die geschwommene Distanz ist, umso geringer ist der Anteil vom Beintempo - allerdings sind die Spitzenschwimmer bis 1500m Kraul bereits mit einem relativ starken Beintempo unterwegs, aber das ist einfach mal ein möglicher Ansatz dazu. Bei Sprints ist meist nicht nur der Vortrieb für das starke Beintempo ausschlaggebend, sondern, daß man dadurch besser in den Ablauf reinkommt - versuch einmal schnell zu schwimmen und kein Beintempo zu machen, das funktioniert nicht gut.

vielen Dank euch beiden, jetzt bin ich in der Zwickmühle, wem ich die "hilfreichste Antwort" geben soll... Danke für die super Antwort!

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Hallo,

ich hatte schon an anderer Stelle davon geschrieben wie schwer ich mich mit dem Kraulschwimmen-Lernen tue. Abgesehen von den Problemen, die Bewegungsabläufe überhaupt zu erlernen, und - noch immer gar nicht möglich - sie alle zusammen zu koordinieren, ist mir auch aufgefallen, dass das Kraulschwimmen generell nur sehr bedingt möglich ist.

Früher dachte ich immer, die abgeteilten Schwimmbahnen seien eigentlich nur dazu da, damit die Kraulschwimmer SCHNELL ihre Bahnen hin und her schwimmen können. Aber nun stelle ich fest, dass Kraulschwimmen überhaupt nur dann möglich ist, wenn keine Brust- oder Rücken- oder gar Delphinschwimmer im "allgemeinen", nicht abgetrennten Schwimmbereich unterwegs sind.

Es wird z. B. immer gesagt, man solle den Kopf beim Kraulschwimmen nur leicht zur Seite drehen, so dass das "untere" Auge noch im Wasser bleibt und man nur den Beckenrand, aber keinesfalls etwa die Decke sieht. Völlig unmöglich so etwas auszuführen, wenn nebenan z. B. ein Brustschwimmer gerade die Arme nach hinten zieht und einem die so erzeugte Welle geradewegs ins Gesicht hinein schaufelt.

Ist man als Kraulschwimmer in der abgeteilten Bahn unterwegs, dann hat man dieses Problem nicht. Um aber in dieser Bahn schwimmen zu können, muss man richtig kraulen können und so schnell sein wie die anderen. Ich kann es aber nur sehr behelfsmäßig (trotz mehrerer Kurse und zuletzt Einzelunterricht) und bin in der Kraulschwimmbahn das absolute Verkehrshindernis.

Schwimmt man im See, dann sieht man als Kraulschwimmer nicht wohin man schwimmt. Während des Einatmens zur Seite hat man keine Sicht nach vorne, und der See-Boden - sofern überhaupt zu sehen - hat keinerlei Markierung. Und wenn das Wasser nicht absolut spiegelglatt ist, ist Kraulschwimmen auch nicht möglich.

Nun meine Frage an die Kraulschwimmer unter Euch: Wo schwimmt Ihr? Wie schafft Ihr es, Kraul zu schwimmen, wenn es keine abgeteilte Schwimmbad gibt? Wie schafft Ihr es, nur Luft und kein Wasser einzuatmen wenn im selben Schwimmbereich schnellere Brustschwimmer oder regelrechte "Wasserballett-Tänzer" unterwegs sind?

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