Squashtraining: Ghosting oder Courtsprints?

2 Antworten

Beide Trainingsformen schließen sich nicht aus, und sind effektiv. Zu einseitges Training ist immer auf Dauer gesehen schlecht. Ich würe auf jeden Fall beides machen. Aber natürlich sind noch weitere Faktoren sehr wichtig, wie Schlagtechnik, Ausdauer, Sprintschnelligkeit, Antizipation, mentale Stärke, Wettkampfpraxis etc.)

Courtsprints sind von der Belastungsform intensivers als Ghosting, wobei man auch Ghosting so machen kann, dass sie wirklich wirklich hart sind, das hängt natürlich ganz von Deiner Anstrengungsbereitschaft ab. Ghosting sind aber einfach eine etwas andere Belastung als wie Courtsprint, man legt nicht so einen weiten Weg zurück, dafür sollte die Bewegung explosiver sein. Ich würde es daher mischen, denn Ghostings sind dafür eine spezifischere Trainingsform und sinnvoller für Squash, denn am Court bewegt man sich nicht nur geradlinig sondern in alle verschiedene Richtungen und durch Ghosting verbessert man automatisch auch die Ökonomie der Laufwege. Viel Erfolg beim Training!

Kann man Kraftausdauer und Muskelaufbautraining "parallel" trainieren?

Hallo,

die Frage ist etwas blöd gestellt, das gebe ich zu:

Ich betreibe schon seit mehreren Jahren Training zum Muskelaufbau bei mir zu Hause(natürlich mit Erfolg - sonst würde ich was falsch machen). Das Training geht dabei in Richtung Fitness und hat direkt mit Bodybuilding nichts zu tun. Ich trainiere nicht nur für das Aussehen und für viele Muskeln, sondern für Fitness, Gesundheit, eben alles um "sportlich" zu sein und (auch) so auszusehen. Dafür habe ich Kurzhanteln, eine Hantelbank und eine Klimmzugstange.

Als ich jetzt im Verlauf der Olympischen Spiele die Turner gesehen habe und mir wieder deutlich gemacht worden ist, wie viel Kraft in diesen Athleten doch steckt, die so manchen "Klotz" aus dem Fitnessstudio in den Schatten stellt, war ich wieder sehr verblüfft. Ich möchte auch die Kraft haben um längere Zeit solche Belastungen standhalten zu können, wie es so manche Turner können. (Für das Turnen in einem Verein fehlt es mir an Möglichkeiten und an Zeit).

Ich gestalte mein Trainingsplan i.d.R. alle 3-4 Monate um, um mehr Abwechselung hineinzubringen. Dabei wechsle ich Übungen, verändere Gewichte und Sätze, etc.

Nun zu meiner Frage:

Ist es möglich einen Art "A/B-Wochen-Trainingsplan" zu erstellen, der bspw. in der A Woche mit wenigen Gewichten und (sehr) vielen Wiederholungen auskommt (-> Kraftausdauer) und in der B-Woche nimmt man das Gewicht so, dass es zwischen 8-12 Wiederholungen gerade so kommt, oder ist das totaler Blödsinn? (Die Aufteilung kann auch anders ausfallen, hauptsache parallel) Oder generell gefragt: Wie gestalte ich ein Training, dass mich befähigt eine große Kraft (vgl. Turnen) standhalten zu können ich aber trotzdem ein "normales Muskelaufbautraining" habe (dass nicht in den Bodybuildingbereich fällt).

Ich hoffe ich werde hier verstanden, es ist schwer zu beschreiben... Ich möchte muskulös sein, aber mit den Muskel auch etwas "anfangen können". Also nicht nur breit gebaut sein, aber keinen Purzelbaum mehr können oder ähnliches. Ich sehe immer wieder Fitnessstudiogänger, die zwar sehr sportlich (muskulös) aussehen; wenn es aber um einen anderen Sport geht, sind sie eigentlich garnicht sportlich, sondern nur muskulös... Das sehe ich nicht gerade als Zielsetzung für mein Training.

Um Antworten und Räte bin ich sehr dankbar

LG

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