Sportunterricht gestalten?

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2 Antworten

Also das muss im Sport doch noch mehr Alternativen geben als nur spielen? Wie wärs mit einem Kraft Circuit mit 8 Stationen, an jeder Station sind 3 Schüler. Die Stationen sind Trainingseinheiten für alle grösseren Muskeln; 2 x Rumpf, Waden, Oberschenkel, Rücken, Brust, Schultern, Oberarme. Ihr erklärt zu Beginn die Stationen und die Ausführung der Elemente. Pro Station gilt 30-45 Sekunden Training hintereinander, anschliessend 30-45 Sekunden Wechsel. Es gibt insgesamt 2 Runden. Mit Musik wird das Ganze etwas mehr motivierend.

Mit 15jährigen Heranwachsenden spielt man im Unterricht nicht mehr „Moorhuhn“ – wenn doch, dann höchstens in Form eines 10 bis 15 min umfassenden Ausklanges und in einer dem Alter angemessenen anspruchsvolleren Form, die aber wenig Geräteauf- und –abbau benötigt.

Wenn aber das Hauptthema der Stunde tatsächlich „Spielen“ sein soll, kann es sich in dieser Altersstufe nicht mehr um Kinderspiele handeln, sondern es sind konkrete Ballspielarten (Basketball, Volleyball, Fußball…) gefragt, deren spezifische Techniken eingeübt werden müssen. Dieses Einüben kann durchaus in spielerischen Organisationsformen stattfinden, mit dem Ziel, in der zur Verfügung stehenden Zeit von jedem Schüler eine möglichst hohe Anzahl von Bewegungswiederholungen zu garantieren.

Allenfalls lässt sich dann im aufgelockerten Ausklang der Unterrichtsstunde das Moorhuhnspiel derart modifizieren, dass die im Hauptteil der Stunde geübten Techniken zum Einsatz kommen (s.o.!).

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