sportmuffel und schlaffi: wie kann ich durchhalten?

Ich 2006 als ich noch halbwegs schlank war - (Motivation, Muffel, Schlaffi) 2009 - (Motivation, Muffel, Schlaffi)

3 Antworten

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Hallo cicero. Dein Problem ist die Einstellung. Sport als eine Art Notwenidiges Übel anzusehen, welches es zu erledigen gilt um dann das Ziel (fit aussehen) zu erreichen, klappt meist nicht lange. Entweder du suchst dir einen Sport (es gibt mehr als Fitnesscenter) der dich wirklich interessiert und dir Spaß macht oder du du musst versuchen dich mit dem Zustand abzufinden. In deinem Text glaube ich zwischen den Zeilen zu lesen, dass du ein wenig deprimiert/desillusioniert bist. Es wäre gut, wenn du vielleicht das nächste Projekt nicht allein beginnst, sondern die einen Gleichgesinnten suchst. Das hilft in meinen Augen ungemein. Auch beim Sport ist Gemeinschaft wichtig und nichts ist langweiliger als allein ins Fitnessstudio gehen... (m.M.) Viel Erfolg in Zukunft! Gruß Murmel

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Danke... dafür... wie aus dem kompliment zu ersehen... bin ich schlecht auf Sport eingestellt. Ich bewundere aber die Jungs, die turnen, reck, schwimmen et machen und es zu hochleistung bringen... bischen so sein, wünsch ich mir ja auch, aber .... wie gesagt. Danke

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Du kannst mit 50, 60 oder gar 70 Jahren noch eine sehr sportliche Figur und eine dementsprechend gute Ausdauer/Kraft haben. Das hat mit dem Alter est mal nichts zu tun, sondern mit der Einstellung. Und die sollte stimmen. Du mußt wirklich Gefallen, Spaß und vor allem Lust am Sport haben, ansonsten kannst du die Sache vergessen. Alles andere ist nur halbherzig, gezwungenermaßen und wird dich auf Dauer nicht weit bringen, da du das Training dann recht schnell wieder fallen läßt. Du wirst in dem Falle nicht die genügende Härte und Intensität in dein Training legen um Erfolgreich zu sein. Von daher überlege dir an welcher Sportart du Spaß und Freude haben könntest, erstelle dir in dem Bereich einen angemessenen strukturierten Trainingsplan und kombiniere dies mit einer ausgewogenen und zielgerechten Ernährung. Solltest du sportlich nichts finden was dich reizt wirst du mit deinem derzeitigen Zustand leben müssen.

Hallo cicero3070, Du solltest Dir eine Sportart auswählen, die genau auf Dich abgestimmt ist und mit der Du auch am besten klar kommst. Es sollte Dir viel Spaß machen und diesen Sport beginnst Du ganz langsam. Zum Beispiel bieten Sportstudios gute Kursprogramme an wie Spinning - auch für Einsteiger. Da wird auch auf den Puls geachtet und wenn Du alles richtig und vor allem reglemäßig mit Freude an der Sache bist, wirst Du schnell merken, dass es keinen Muskelkater oder Unlust ausübt. Man muss im Leben immer erst von unten anfangen und langsam die Stiege nach oben arbeiten und nicht gleich im vierten Stock anfangen. Das führt dann zu einem negativen Trainingserfolg, den Du bereits schon zu spüren bekommen hast. Als ich vor 8 Jahren zum ersten Mal in ein Fitnessstudio ging, dachte ich auch ich mach es nur um der Fitness wegen und einen kleinen beruflichen Ausgleich zu bekommen. Nach und nach habe ich meine Leidenschaft am Laufen festgestellt und bin heute eine ambitionierte Marathonläuferin. Ich hege nie den Wunsch ganz nach vorne gehen zu wollen, dafür bin ich zu spät eingestiegen. Für mich muss es immer noch an der Schwelle des Spaßes sein und evtl. eben ein paar Minütchen besser als den letzten Lauf machen. An die Pausen sollte man auch reglemäßig denken, vor allem als Anfänger. Der Körper spielt sich dann spätestens nach vier Wochen auf die Sache ein und Deine Leistung wird immer besser werden.

Wie sinnvoll anfangen? Motivation/Disziplin in den Griff kriegen

Also gleich vorweg: Der Wille ist da, die Motivation hingegen eher nur sporadisch.

Für mich bedeutet Sport eine enorme Lebensumstellung, da ich schon immer nahezu alles falsch mache. Ich esse tagsüber nur ein oder zwei Mal (meistens um die Mittagszeit und sehr spät Abends) und hau mir halt da dann entsprechend große Portionen rein. Insg. weit mehr als mein tägl. Kalorienbedarf. Beide "Mahlzeiten" sind zudem noch Fast-Food, also Pizza, Döner, Spaghetti, Kurzgebratenes, Würstchen etc.

Bewegen tu ich mich so gut wie gar nicht. Ich fahr zwar jetzt seit Januar jeden Tag 15 km in die Schule (also tägl. insg. 30 km) aber dafür lasse ich mir auch jeweils 45 Minuten Zeit und ich empfinde das nicht als sportliche Betätigung. Ich schwitz zwar, hab aber nach den 7 Monaten jetzt keinen nennbaren positiven Effekt gegenüber Autofahren bemerkt. Außer, dass der Geldbeutel mehr Geld für Fast Food übrig gelassen hat :-/

So, auch Sport gehe ich völlig falsch an. Ich erwarte immer ne direkte Veränderung. Mir fehlt da völlig die Geduld. Auch hab ich viiiiel zu viel Energie (wenn das Essen mal einige Tage sehr nährreich ist) und power mich in einem Training dann so aus, dass ich die nächsten Tage (bis zu einer Woche) absolut gar nichts mehr mache. Zum einen wegen dem Muskelkater und zum anderen, weil ich nach so einem Training nur noch (na, ratet mal?) Fast Food esse , dadurch meinen Hunger tagelang nicht mehr stillen kann und folglich in dieser Zeit keine Energie mehr habe. Wo soll sie auch herkommen?...

Das nächste Problem ist, dass ich nicht nur mit ein bisschen Krafttraining anfange, sondern wenn, dann schon richtig. Ich will im Fitnessstudio die Muskeln trainieren, dann am liebsten jeden Tag Intervalltraining (Laufen), nebenher noch Schwimmen gehen und dann noch die Ernährung perfektionieren indem ich frühstücke und über den Tag verteilt kleine Mahlzeiten verzehre, die zudem noch fördernd und gesund sind.

Tja, da steht man (wenn man Ich ist) jetzt vor nem Berg voll "Probleme". Und was passiert wenn ich sie alle angehe? Spätestens in wenigen Wochen bin ich wieder am Anfang, weil es so verdammt demotivierend ist, wenn man alles alleine hinkriegen muss und keiner einen motiviert, wenn man mal die Lust verloren hat. Mein leider kleiner Bekanntenkreis interessiert sich nicht für Sport und meiner Familie ist auch wurscht was ich mach. Sogar wenn ich z.B. mal was koche, dann stör ich eher in der Küche, als dass mich jemand unterstützt oder so. Die kennen das ja auch nicht, wirklich gesundes Essen und Sport und so...

Früher habe ich Sport geliebt und eigentlich auch heute noch. Also spätestens wenn ich mich mal bewege, macht es mir auch Spaß. Genug Freizeit ist auch vorhanden und mein Körper lässt mich auch nicht im Stich, bin 1,73m groß, wiege 66kg (habe nur einen leichten Bauch) und bin kerngesund. Aber leider scheitere ich jeden Mal an dieses "Berg von Problemen", dem ich ausgesetzt bin. Vielleicht könnt ihr mich ja etwas unterstützen? Würde mich freuen.

Leo

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