Spielt es eine Rolle beim Hürdensprint wieviele Hürden man umstößt?

1 Antwort

Man versucht "tief" zu bleiben, das führt aber auch bei den "Profis" dazu, dass sie einige Hürden mehr oder minder berühren. Wenn man so aus dem Rythmus kommt, kann es zu einer Serie kommen, dass mehrere Hürden gekippt werden. Da kommt man am besten davon, wenn man gleich mit dem Schwungbein (mit Absicht) eine Hürde kippt, da muss man nicht so hoch, (gewinnt man an Geschwindigkeit), anderseits gefährdet man das Knie vom Nachziehbein nicht. Merke aber, dass die Hürdensprinter alle groß gewachsen und alle ziemlich kräftig sind, damit fällt ihnen nicht so schwer zw. den Hürden die ziemlich großen Schritte durchzuziehen. Nach einer Hürde "fliegen" sie nicht um länge zu gewinnen, sondern schlagen sie das Schwungbein gleich zum Boden, damit sie die Geschwindigkeit beibehalten können.

So ein Limit gibt es nicht wirklich, nur wenn es tatsächlich so auffällig ist, dass es den Anschein hat, der Athlet mache das absichtlich um sich einen Vorteil zu erschaffen, wird er nachträglich disqualifiziert. Allerdings bringt einem so etwas nicht viel, denn man verliert eher Zeit wenn man die Hürde berührt als dass es einem was bringen würde, daher versucht man schon möglichst keinen Kontakt zur Hürde zu haben.

Genau.

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  • eine Hürde muss stehen bleiben,sonst wirst du Disq., ebenfalls wenn Absichtlichkeit vom Kampfgericht unterstellt wird. -kommt aber selten vor, außer du stösst das Ding mit der Hand weg. Aber jede Berührung der Hü- ist Geschwindigkeitsverlust, und nicht gewollt JKEM

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