Spezialisierung auf eine bestimmte Sportart im Kindesalter - Vorteil oder Nachteil?

2 Antworten

Ich empfehle und auch wichtige Professoren, die sich mit der Bewegungsförderung beschäftigen, bis zum Grundschulalter eine allgemeine Bewegungsförderung. Das bedeutet, dass sich das Kind in einer Gruppe austoben kann, wichtige Bewegungserfahrungen lernen kann, die es dann für spezielle Sportarten braucht. Im Grundschulalter, ist eher so die Zeit wo sich die Kinder auf eine Sportart spezialisieren und es auch motorisch die Anforderungen sehr gut umsetzen können (und könnten wenn sie gefördert würden). Der Nachteil, wenn man zu zeitig auf "Spezial-Sport" trimmt, liegt eigentlich auf der Hand, die Kinder haben im höheren Alter einfach nur Probleme im Bewegungsapparat. Schau Dir die Fußballer, sie können ab einem bestimmten Alter kein Fußball mehr spielen, weil sie kaputt gespielt sind. Muss das sein? Gut wenn Du willst, dass Dein Kind berühmt wird im Sportbereich, dann bitte, dann muss es aber das Kind auch wollen. Ansonsten reicht ja auch ein gesunder Sport mit viel Freude und lange Ausübbar.

Möglichst viele Sportarten gleichzeitig zu machen ist auch für ein Kind nicht gut. In mehr als 3 Sportvereinen (zB Fußball, Tennis, Skiclub) wäre meiner Meinung nach auch übertrieben. Und auch nur dann, wenn die Sportarten dem Kind wirklich Spaß machen. Mit zunehmendem Alter hört sich wegen der Schule etc. sowieso einiges auf. Und spätestens mit 16 Jahren kann man aus Zeitgründen dann automatisch nur mehr mit einer Sportart intensiv auseinandersetzen. Alle anderen Sportarten treten dann immer weiter in den Hintergrund

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