Sollte man nach dem Krafttraining nicht dehnen?

7 Antworten

Es ist ganz lustig, dass das Thema hier so heiß diskutiert wird! Über diese Frage streiten sich die Gelehrten nämlich schon seit einiger Zeit. Grundlage dafür ist die Tatsache, dass der Muskel durch das Dehnen nicht "verlängert" wird.(siehe wiprodos ausführungen) Zu jedem Muskel gibt es einen Gegenspieler (Bsp.: Bizeps und Trizeps), der die entgegengesetzte Bewegung ausführt. Die Verkürzung(Erhöhung der Musekelruhespannung durch Hypertrophie), die badboybike meint, resultiert aus zwei Muskeln/Gegenspielern, die sich nicht im Gleichgewicht befinden. Auch muskuläre Dysbalance genannt. Das bedeutet also, dass bei übermäßigem Training des Bizeps, um zu meinem Beispiel zurück zu kommen, eine Dysbalance zwischen dem Bizeps und dem Trizeps ausftritt. Bisher hat man darauf hin den "verkürzten" Muskel gedehnt, was wieder zu einem Gleichgewicht der Gegenspieler führen sollte. Nach neuen wissenschaftlichen Untersuchungen hat sich aber herausgestellt, dass Dehnübungen eigentlich eine Kontraktion des Muskels bewirken, also dem "dehnen" entgegenwirken! Von diesem Punkt aus betrachtet, ist Dehnen also überflüssig und zum Teil sogar kontraproduktiv! Unter dem Aspekt der Beweglichkeit jedoch, die zu den koordinativen Fähigkeiten gehört, und durch Dehnen aufrecht erhalten werden kann, sollten gewisse Dehnübungen durchgeführt werden. (Quelle: http://www.dr-gumpert.de/html/stretching.html)

Jetzt geht es mit den Begriffen „Länge“, „Ausdehnung“, „verkürzen“ ..... aber völlig durcheinander. Hier ist es wie in kaum einem anderen Fall wichtig, genau zu überlegen, was man meint und wie man dies exakt benennen muss. Die Muskellänge (= funktionelle Länge eines Muskels) ist ein biologischer Kennwert, der die Eigenschaft des Muskels charakterisiert, in einem eher gedehnten Zustand oder in einem eher entdehnten Zustand die Maximalkraft erzeugen zu können bzw. die Situation der optimalen Filamentüberlappung zu erreichen. Im ersten Fall ist der Muskel „lang“, im zweiten Fall „kurz“ zu nennen. Dieses Merkmal eines Muskels ist von augenblicklichen Befindlichkeiten unabhängig und kann sich durch Wachstumsprozesse erst nach Wochen und Monaten ändern: Ein Muskel kann sich (sehr wohl) verkürzen oder verlängern, aber nur, wenn ihn langfristig und konstant bestehende Veränderungen der funktionalen Voraussetzungen dazu zwingen. Den augenblicklichen Zustand eines Muskels, der sich durch den gerade vorliegenden Abstand der Ursprungs- und Ansatzstelle des Muskels am Knochen ergibt und auf die elastischen Eigenschaften des Muskels zurückzuführen ist, sollte man mit Dehnungsbegriffen kennzeichnen. Ist der Abstand groß (z.B. für einen Beuger bei gestrecktem Gelenk), ist der Muskel gedehnt. Im anderen Fall ist er entdehnt. Ein Muskel kann sich (im passiven Zustand) von selbst entdehnen, er kann aber auch durch eine (aktive) Kontraktion in einen entdehnten Zustand gelangen. Auch kurzfristige Einflussfaktoren wie etwa ein „Aufquellen“ (nicht: „Ausdehnen“) des Muskels durch vermehrte Durchblutung ( nicht der „Muskelfaser“, diese wird nicht durchblutet) kann (möglicherweise; denn experimentell nachgewiesen ist das nicht) den Muskel etwas entdehnen. Aber „kürzer“ (s.o.!) wird der Muskel dadurch nicht.

Wie soll ich jemals spagat schaffen?

Hi Leute

Heute war das erste mal gardetraining und wir haben spagat gedehnt. Ich bin total gedemütigt weil allle anderen die mit mir angefangen haben schon viel weiter runter kommen. Als ich mich in den spagat gesetzt habe, dachte ich dass das gar nicht so schlecht sei. Doch zuhause vor dem Spiegel haben mir bestimmt noch 20-25 cm gefehlt. Das ist aber nicht das Problem denn man kann ja nur besser werden. Das Problem ist das nach dem Training meine Beine so gezittert haben dass ich kaum noch gehen konnte. Und die trainerin hat gesagt wir sollen unbedingt magnesium nehmen sonst können wir uns morgen kaum noch bewegen. Das hab ich auch gemacht. Nur der Muskelkater fängt jetzt schon an.

Nun aber zum eigentlichen Problem. Und zwar hab ich zuhause privat schon etwas geübt. (Nicht so intensiv) und nach jedem dehen war ich 4 Tage lang flach gelegen. Wie soll ich das nur schaffen, man muss doch für den spagat jeden oder jeden zweiten Tag üben. Und mit Muskelkater darf und geht das nicht. Beim Training kann ich ja nicht sagen. "Stop, das wird mir zu schlimm sonst hab ich totalen Muskelkater und kann nicht üben was ihr gesagt habt". Da muss ich einfach durchziehen.

Doch wie soll ich das den hinbekommen jeden Tag zu dehnen. DAS GEHT NICHT 😭😭😭😭 Warum muss ich immer solchen starken Muskelkater bekommen.

bitte helft mir !!!!!

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Hallo,

seit den 1970´er / 1980´er Jahren weiß man, dass man seine Muskeln dehnen soll. Die einen machen es vor dem Sport, die andernen danach oder beides.

Das Thema ist hier sicher hinreichend diskutiert worden. Nun bin ich aber auf die Seite http://www.nostretch.de/ gestoßen. Dort erklären Ärzte, weshalb dehen nichts bringt bzw. sogar schädlich ist.

Zitat 1: "Viele Untersuchungen hätten inzwischen die falschen Annahmen über die Vorteile des Dehnens widerlegt , sagte Freiwald auf einer Veranstaltung der Gesellschaft für Orthopädisch-Traumatologische Sportmedizin in Hamburg. Durch statisches Dehnen vor Sportarten, die schnelle und maximal kräftige Leistungen verlangen, dazu gehören zum Beispiel Sprünge und Sprints, nehme die Leistung sogar um zwei bis 23 Prozent ab, berichtete der Sportmediziner. Das Dehnen sei auch nicht sinnvoll vor dem Krafttraining in einem Fitneßcenter. "

Zitat 2: "Es ist naiv, anzunehmen, daß an einem Muskel nur gezogen zu werden braucht, damit dieser länger wird. Der Schwanz einer Katze wird auch nicht länger, wenn man daran zieht. Wenn ein Muskel zu kurz ist, dann muß dieser umtrainiert werden. Beim Dehnen passiert entweder gar nichts oder es entstehen zusätzliche Schädigungen."

Mich würde Eure Meinung interessieren, NACHDEM ihr ein wenig auf der Seite gelesen habt.

Gruß Kaier

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