Sollte man Doping nun doch legalisieren?

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Das Ergebnis basiert auf 12 Abstimmungen

nein, weil ... 83%
ja, weil ... 16%

14 Antworten

nein, weil ...

... die Glaubwürdigkeit des Sportes in Frage gestellt wird. Man muss einfach realisieren, dass ein Mensch nur in einer bestimmten Zeit, zB bei der Tour de France nach Alpe d´Huez, den Berg hinauf fahren kann. Wenn es nur durch Doping schneller geht, hat das nichts mehr mit der ehrlichen und auch menschlichen Leistung zu tun. Sowohl die Werbeindustrie, die Veranstalter, die Sportler selbst, als auch die Medien etc. sollten einfach mal akzeptieren, dass manche Leistungen einfach nicht mehr zu toppen sind. Ich finde das auch nicht schlimm, ganz im Gegenteil irgendwann sind eben einfach mal die Grenzen sportlicher Leistungsfähigkeit erreicht. Außerdem, wie wirkt sich die Legalisierung von Doping auf das Jugentraining bzw. die Jugend aus? Fangen dann schon alle Kinder mit 8 oder 10 Jahren das dopen an?

nein, weil ...

Es liegt wohl leider in der Natur des Menschen, dass er sich, wenn es um etwas geht, bewusst über die ethischen Grenzen hinwegsetzt und seine eigene Wirklichkeit schafft. Von daher sind Sätze wie "Ich habe nie jemanden betrogen", so vor kurzem von einem bekannten Radfahrer in der Presse auch teilweise seine Richtigkeit. Zwar wurden Millionen Fans betrogen, nicht aber die Konkurrenten. Die arbeiten ja mit gleichen "Mitteln".

Ich bin der Meinung, das dem Doping komplett nie beizukommen sein wird, es sei denn die Strafen steigen drakonisch inkl. Schadenersatzansprüchen von Sponsoren, Verbänden etc. Das heißt für aber mich eindeutig, dass alles erdenkliche getan werden muss, um dieser Sache beizukommen, also muss Doping noch illegaler werden, also keine Freigabe.

nein, weil ...

ich glaube , dass es de Sport an sich kaputt machen würde. Wer schaut sich schon gern einen Sport im TV an, von dem er weiß,dass er nicht sauber ist. Also auf gar keinen Fall legalisieren meiner Meinung nach!!

nein, weil ...

Das sehe ich ganz genauso!!! Es hat doch auch schwere gesundheitliche Auswirkungen. Und die erfinden doch immer neue fiese Stoffe... das muss doch irgendwie eingebremst werden!

nein, weil ...

...die anderen haben es ja schon sehr schön formuliert - es geht um Fairness, eigene Leistung etc. Und würde man Doping erlauben würde man die Gesundheitsgefährdung der Sportler (und vieler Nachwuchsfahrer etc.) ja bewußt in Kauf nehmen - und je mehr erlaubt wäre desto mehr würden sie dopen, desto gefährlicher würde es ... ein ewiger Kreislauf, der mit Sicherheit einige Menschenleben kosten würde. Im Endeffekt ist aber meiner Meinung nach diese "Schneller, Höher, Weiter, Besser ...-Mentalität" dran schuld - die sich in der Gesellschaft so festgesetzt hat, dass kaum noch einer mehr kritisch drüber nachdenkt;)

nein, weil ...

... Doping im Sport nichts verloren hat. Sport hat nur etwas mit der natürlichen Leistungsfähigkeit zu tun.

Ich kann mich den Argumenten meiner Vorredner nur anschließen. Sollte das Doping legalisiert werden, ist das positive Image des Sports dahin, dann steigen auch die Sponsoren aus. Unsauberen Sport will keiner sehen, so steigen auch die Sendanstalten aus, viele Berichte vielen weg. Man kann das noch weiter spinnen und am Ende ist dann auch kein Geld mehr da, um überhaupt den Sport zu finanzieren. Vereine gehen Pleite, Kinder stehen auf der Straße und es kümmert sich niemand mehr, um neben der Leistung auch den positiven Effekt der Zusammengehörigkeit, dem Teamgeist etc.

ja, weil ...

Doping freigeben, den sonst ist es unfair. Der, der es nicht macht ist ja der Blöde. Die Kontrolleure erwischen nur die, die zu dumm waren.

So... jetzt machen wir mal eine Liste.

  • Die Zuschauer wollen Leistung und neue Rekorde.
  • Doping soll ungesund sein, tut mir leid Jungs, aber Leistungssport ist ungesund!
  • Es hat nichts mit Wettrüsten der Pharmaciekonzerne zu tun. Da schlussendlich zuerst die körperlichen Voraussetzungen, das Talent und hartes Training stimmen müssen, bevor Doping dich weiterbringt.
  • Wieso soll ein Sportler nicht dürfen, was einige Politiker oder Banker schon lange machen?

Ein denkender Mensch ändert seine Meinung... darum habe ich jetzt eine andere Meinung, als ich damals geschrieben habe. (aber die überlegungen sind nicht verkehrt...)

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nein, weil ...

...Sport ein Messen von Menschen untereinander ist und zwar mit fairen Mitteln. Legalisierte man Doping, dann begänne ein "Wettrüsten" der Sportler mit Präparaten, das mit Fairness nichts mehr zu tun hätte, weil nicht mehr (nur) die Leistungsfähigkeit, sondern die Mittel der Pharmaindustrie und Medizin über Sieg und Niederlage entscheiden; abgesehen davon, dass es sicher auch viel mehr Tote im Sport geben würde.

nein, weil ...

Weil es hier darum geht, wer der "beste" Sportler in einer bestimmten Disziplin ist und weil es hier nicht um eine Leistungsschau der pharmazeutischen Industrie geht.

Die Olympiade in China wir sicher eher letzteres werden.

Ich kann mich nur meinen Vorrednern anschließen und sage nein! Auch weil der Sport eine Vorbildfunktion für unsere Jugend darstellen sollte.

ja, weil ...

wenn alle leistungssportler anfangen zu dopen, weil es legal ist, gibt es noch weniger aufstiegschancen für "anfänger", da diese im vergleich zu reichen und erfolgreichen sportlern (z.B. erik zabel) einfach kein geld für die aufputschmittel aufbringen können. wer hat "clean" schon chancen gegen eine ganze flut von gedopten anzukommen? ich bin eindeutig für das beibehalten des verbots!

nein, weil ...

kann mich meinen Vorrednern nur anschließen!

ja, weil ...

der Sport dann kein sport mehr ist sondern nur noch ein Wettkampf darin wer am meisten dopen kann!!

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