Sollte eine Extraversicherung für Risikosportarten eigeführt werden?

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6 Antworten

Prinzipiell kein schlechter Gedanke, aber wo soll die Grenze sein. Das halte ich für sehr kritisch. Was ist eine Risikosportart: gehört da beispielsweise Rennradfahren dazu, weil man da ziemlich schnell fahren kann? Wie stehts überhaupt mit dem nromalen Radfahren aus?

Dazu müsste man definieren, was Risikosportarten sind. Ich spiele im Ligabetrieb Handball und gehe im Winter oft Skifahren, hauptsächlich Freeriden. Sind das Risikosportarten? Das Verletzungsrisiko ist da ja recht hoch.

Bei der Berufsunfähigkeitsversicherung muss man angeben, ob man Sportarten wie Fallschirmspringen oder Tauchen macht. Dabei haben die Krankenkassen aber weniger oft Probleme, weil Unfälle hier meistens direkt tödlich ausgehen.

naja, erstens wäre es schwierig die grenze zwischen risikosportarten und normalen sportarten zu ziehen, da ich finde dass das Riskio auch von der individuellen ausübung des sportes abhängt. man kann hier also nicht verallgemeineren, was dabei rauskommen würde wenn man es "gerecht" machen würde, wäre ein reines chaos.

zweitens würden sicher die "riskiosportarten" sich aufregen warum dicke oder raucher etc. nicht ebenfalls mehr zahlen müssen, was wie ich finde mehr sinn machen würde als bei sportlern einzukassieren.

drittens würden sicher einige "risikosportler" einfach leugnen das sie den sport machen und versuchen zusätzliche kosten zu umgehen ;)

viertens sport birgt immer das risiko sich zu verletzen, doch hat er eben auch viele vorteile, die nicht vergessen werden dürfen, denn er senkt die kosten für die krankenversicherungen etc. bei bestimmten erkrankungen infolge von zu wenig bewegung

Hi Leopard, ich hätte im Prinzip nicht dagegen, dann muss es aber auch Bonis für die doch gesundheitsfördernden Begleiterscheinungen geben, wie z.B. gut trainiertes Herz- Kreislaufsystem, gesunde Ernährung, kein Alkohol, kein Rauchen (bei mir, lebe trotzdem), kein Übergewicht. Andererseits dann aber auch bitte auch Zuschläge für Körperfett über * * * %, Alkohol, Tabak und Sonstiges dieser Art.

Base-Jumping, Free-Climbing oder auch Fallschirmspringen zählen sicher bei den meisten Versicherungen zu den Risikosportarten - einen verbindlichen Katalog gibt es nicht - aber ein wenig geübter MTB-Fahrer kann sich schon bei einer mässigen Abfahrt leichter und schwerer verletzen, als ein routinierter Basejumper bei einem für ihn "normalen" Sprung.

Krankenkassen möchten, wie andere Versicherungen auch, zwar gern Prämien kassieren, aber dafür möglichst wenig Risiko tragen.

Das ist verständlich und auch legitim.

Nur mit demselben Argument müsste man dann auch bei der GKV Risikozuschläge für Raucher, Bewegungsmuffel und stark Übergewichtige einführen, weil die in Summe viel höhere Kosten verursachen als die wenigen Fallschirmspringer, die verunglücken.

habe das Thema als mündl. Schulaufgabe in deutsch und hab eine Pro- Contraliste erstellt.

Pro: Alle zahlen in die Versicherung ein aber es bekommen nur die die es brauchen und das sind nun mal die Risikosportler. Also müssen andere dafür aufkommen.

Bei extremen Sportarten ist die Wahrscheinlichkeit für schwere Verletzungen höher als bei normalen Sportarten wie Kegeln oder Joggen.

Die Verletzungen sind meist komplizierter und somit teurer und sind meist sogar mit Folgeschäden verbunden, was das Ganze noch teurer macht.

Die kosten für die Versicherung steigen ja so schon immer mehr und das wäre ja ein Punkt den man streichen kann, damit die Beiträge wieder sinken.

Contra: Es ist nur ein geringer Anteil an Risikosportlern.

Die Sportler sind bei diesen Sportarten mehr gesichert, als bei normalen.

Es gibt mehr Unfälle bei Fuß- oder Handball da es mehr Leute spielen. Also wird dafür viel mehr Geld ausgegeben.

Man muss aber auch sagen, dass die Sportler in Risikosportarten mehr trainiert sind.

Wer definiert Extrem- oder Risikosport? Denn Skifahren müsste man ja auch dazuzählen, da ein hohes Verletzungsrisiko gegeben ist und dann kommen ja ständig neue dazu.

Man müsste ja aber dann auch übergewichtige und Raucher aus der Versicherung ausschließen da hier ein sehr hohes Risiko der Krankheit besteht.  nur noch sehr wenige hätten dann noch eine normale Krankheitsversicherung.

Krankheits- und keine Unfallversicherung.

Kontrolle wäre vermutlich teurer al das Versichern selbst, da man bei jedem überprüfen müsste was er in seiner Freizeit macht. -> sehr hoher Verwaltungsaufwand.

Die persönliche Risikobereitschaft ist bei jedem unterschiedlich

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