Soll man sich lieber vor dem Sport, danach oder zwischendurch dehnen?

5 Antworten

Eigentlich bringt Dehnen vor der Belastung gar nichts. Man vermindert die Maximalkraft um 10% und die Ausdauerleistung um 5%. Es wird halt immer aus Gewohnheit gemacht. Besonders bei maximalkräftigen und schnellkräftigen Sportarten sollte man auf Dehnen vorher verzichten, die Filamente der Muskelfasern werden auseinander gezogen, bei der schnellen Kontraktion können sie sich nicht mehr richtig zusammenziehen. Dehnen nach dem Training macht immer Sinn, im Zuge eines Stretchings. Vor allem nach Kraft- und Schnellkrafttraining. Stretching kann man auch jeden Tag machen, um die allgemeine Beweglichkeit zu verbessern.

Das mit der Verminderung der Maximalkraft und der Ausdauerleistung find ich sehr interessant, guter Gedanke!

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Ein Dehnen macht von der Physiologie her an sich nur nach dem Sport Sinn. Beim Sport wird die Muskulatur vermehrt betätigt. Dies führt zu einer vermehrten Durchblutung in der Muskulatur. Die Muskulatur wird hierbei etwas praller was dazu führt das der Muskel nach einem harten Training unter Spannung steht. Das Dehnen dient dazu diese Spannung wieder abzubauen, den Muskel, Sehnen und Bänderapparat wieder geschmeidig zu machen um einer Verletzung vorzubeugen.

Soweit ich weiß ist doch der neueste Stand der Dinge, dass kurzes leichtes Andehnen vor dem Sport hilfreich sein kann, die Beweglichkeit aber nur duch längere Dehneinheiten ca. 2-3St nach dem Training verbessert wird.
Erscheind mir auch irgendwie logisch, denn man sagt ja: Dehnen zur Entspannung, weshalb es vorher keinen großen Sinn macht. danach in einem gewissen Abstand aber schon!

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