Soll ich mein Trainingspensum runterschrauben?

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5 Antworten

Für das Bestimmen der maximalen Trainingsdauer pro Tag gibt es keine allgemeingültigen Richtzeiten. Stattdessen hängt die für den Einzelnen zumutbare Trainingsdauer von den unterschiedlichsten Faktoren ab, insbesondere vom individuellen Trainingszustand, von der Trainingsintensität, von den Trainingsinhalten usw. Da du zwar einen „Trainingsplan“ erwähnst, aber nicht dezidiert beschreibst, lässt sich dazu wenig sagen.

Allgemein lässt sich feststellen, dass ein Organsystem (z.B. das Herz-Kreislaufsystem, eine Muskelgruppe, das Zentralnervensystem …) nach einem Training, das einen hinreichend intensiven Reiz zur Hypertrophie geliefert hat, ein bis zwei Tage (oder mehr) Regenerationspause benötigt, um in die Phase der Superkompensation zu gelangen, in der das Setzen eines neuen Trainingsreizes Erfolg verspricht. Sind die Regenerationspausen zu kurz, nimmt die Leistungsfähigkeit von Training zu Training ab.

Es liegt also an dir, die Trainingsinhalte derart über verschiedene Tage zu verteilen, dass die jeweils trainierten Organsysteme die notwendigen Regenerationspausen erhalten, gleichzeitig aber die Zeit optimal genutzt wird. Um ein Übertraining zu vermeiden, solltest du deine Trainingswerte (Strecken, Zeiten, Lasten, Wiederholungen…) protokollieren, um absichern zu können, dass die jeweils erreichten Leistungen nicht von Tag zu Tag abnehmen.

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Kommentar von Tiefseepionier
16.10.2015, 20:17

Gut, vielen Dank. Der Trainingsplan ist so aufgebaut, dass die einzelnen Muskeln jeweils einen Tag Pause haben. Ich werde auf jeden Fall Protokoll über meine Leistung führen, das ist ein super Tipp.

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Es wurde bereits von den vorherigen gut beschrieben: Es hängt von Trainingsintensität und den Regenerationsphasen ab. Du brauchst auch Pausen, ansonsten kann es zum Übertraining kommen, das sich negativ auf die sportliche Leistung auswirkt und zu Überlastungen führen kann. Das solltest du im Hinterkopf behalten. Ein Trainingsplan selbst ist etwas komplexer aufgebaut (http://www.vitalakademie.at/blog/t%C3%A4tigkeitsbereich-fitness-personaltrainerin), der besteht aus unterschiedlichen Zyklen und Intensitätet. Also sieh zu, dass du dich nicht übernimmst und auch mal eine Pause machst. Viel Erfolg noch beim Training.

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Wie Wiprodo schon gut geschrieben hat, gibt es keine spezielle Angaben was das Trainingspensum betrifft. Die Trainingsintensität und vor allem die Häufigkeit ist abhängig von der Zielsetzung und natürlich deinem allgemeinem Trainingszustand. Ein Profisportler trainiert anders als ein Amateursportler, der nebenbei noch arbeiten  muss. Und ein Hobbiesportler der keine Wettkämpfe bestreitet hat wiederum eine andere Trainingsstruktur. Wichtig ist auf seinen Körper zu hören. Denn er gibt dir vor wenn es zu viel wird. Wenn sich bei dir Symptome wie Müdigkeit, Schlapp sein, Leistungsstagnation und Gereiztheit ankündigen, dann kann das ein Zeichen für einen übertrainierten Zustand sein. Da es dir um eine rund um Fitness geht und du keine Leistungsambition als solches hast bzw. keine Wettkämpfe bestreitest, reicht es in meine Augen aus, wenn du hier einfach auf deine Körpersignale achtest. Ein Traininsprotokoll zu führen ist zwar nicht verkehrt, macht an sich aber nur Sinn wenn du gezielt an einer Leistungssteigerung abeitest. Nichts desto trotz halte ich es persönlich für nicht sinnvoll dauerhaft jeden Tag zu trainieren. Das Übertraining ist hier an sich vor programmiert. Sehr gut halte ich einen Trainingsplan der 1-2 Trainingsfreie Tage die Woche beinhaltet.

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Das kannst du machen, musst dann aber deine Regenerationsphasen entsprechend planen. Du könntest z.B. im Wochenrhythmus trainieren: W1 80% Intensität, W2 90%, W3 100%, W4 Regeneration. Ohne Regenerationsphasen steigt die Verletzungsgefahr.

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Leistungssportler trainieren bis zu 8h täglich. 2h sind ein Witz.

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Kommentar von Kladusch
16.10.2015, 11:37

Deine Antwort ebenso

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Kommentar von Tiefseepionier
16.10.2015, 20:21

Ich bin aber kein Leistungssportler. Ich muss rundum topfit sein, aber kein Olympiaathlet sein. 

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