Ski Schuh auf Bequemlichkeit achten?

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5 Antworten

Ich hab bei meinem Skischuh beides vereint. Ich fahre seit langen Jahren geschäumte Skischuhe von Strolz. Die passen perfekt, weil sie ausgeschäumt sind und sind höchst funktionell, weil sie eine harte Schale haben.

Für mich hat dieser Schuh genau die passende Mischung aus Bequemlichkeit und Funktionallität. Die Skischuhschale gibt es in 2 Härtegraden; schwarz für hart (Rennlauf) und rot für weich.

Es kommt darauf an, was du mit bequem meinst. Dass er passt? Ist essentiell wichtig, ist das nicht der Fall, dann kannst du ihn nicht benutzen. Dass er passen muss, steht über jedem anderen Kriterium.

Dann gibt es aber noch mal andere Kriterien, die eine Rolle spielen können. Es gibt von Komfortschuhen, die gut gefüttert sind und sehr weiche Schalen haben alles bis zum High Performance Rennschuh, der kaum gefüttert wird und sehr harte Schalen hat. Damit lässt sich dann einfacher Kraft auf den Ski übertragen, aber die Füße werden eben leichter mal kalt und kleinste Passungenauigkeiten machen sich schneller bemerkbar.

Da kommt es dann darauf an, was du willst. Du wirst keinen Rennläufer in Komfortschuhen sehen, wenn du gemütlich auf der Piste herumcruisen willst, tust du dir mit Rennschalen keinen Gefallen.

Ich fahre recht harte, wenig gefütterte Schuhe (Technica Diablo), obwohl ich keine Rennen fahre. Allerdings fahre ich viel im Gelände abseits der Pisten und da ist Kontrolle und direkte Kraftübertragung auch unheimlich wichtig. Meine Freundin fährt auf der Piste und hat etwas komfortablere Schuhe (Modell weiß ich nicht), sie würde mit so einem harten Schuh nicht zurecht kommen. Also wie gesagt, es kommt darauf an, wie du fährst.

Hallo Eisprinzessin!

Ich denke jeder muss für sich das Optimum finden. Bequemlichkeit ist ein Aspekt. Er gewinnt an Bedeutung wenn man bedenkt, wie lange man den Schuh an den Füssen hat. Der andere wichtige Aspekt ist die Passform. Der Schuh muss Halt geben und folglich perfekt an den Fuss passen.

Auch wir Langläufer tragen bei der Skatingtechnik einen Schalenschuh. Für mich muss der Schuh passen und bequem sein. Wenn ich einen Marathon laufe, dann bin ich zwischen 2,5 und 3 Stunden unterwegs; beim Training oft noch länger. Dabei muss der Fuss gut durchblutet sein, damit man keine kalten Füsse bekommt, und andererseits hasse ich Druckstellen.

Was man sagen kann ist: Wer seinen Schuh aus Bequemlichkeit so gross wählt, dass er keinen Halt mehr bietet, wird damit kaum Freude beim Skifahren haben. Ebenso kommt keine Freude auf, wenn man einen so engen Schuh hat, dass er an allen Ecken und Enden drückt.

Viele Grüsse LLLFuchs

Das kommt in erster Linie auf deine Anforderungen an den Schuh an. Willst du einfach nur einen Skischuh, mit dem du bequem und rein aus Vergnügen Skifahren kannst, dann sollte er natürlich eben bequem sein.

Willst du allerdings einen Schuh, mit dem du den perfekten Schwung u. die perfekte Beschleunigung herausbekommst, dann ist natürlich eigentlich umso wichtiger, dass der Schuh perfekt passt. Aber bequem wird er dann garantiert nicht sein, denn die Härte muss dann auch der Kraft des Fahrers entsprechen u. er muss auch so fest wie möglich zugemacht werden, was bedeutet, dass er fast abgeschnührt ist, was somit auch mit gewissen Schmerzen verbunden ist. Nicht umsonst öffnet jeder Rennfahrer beim Liftfahren seine Schuhe.

Falls man nicht gerade im Rennsport unterwegs ist, wäre es sicher empfehlenswert, ein geeignetes Mittelmaß zu finden. Eine Mischung aus gutem Passen u. einer akzeptablen Funktionalität.

Ich kann das nur vom Langlauf her beurteilen, aber vielleicht trifft das auch auf die Abfahrer zu: Ein zu bequemer und den Freizeitbereich abdeckender Schuh, wird nie die Performance eines supersteifen und trotzdem komfortablen Raceschuhs haben. Neben der Steifigkeit ist aber die passende Größe ein ebenfalls wichtiger Faktor. Von dem Gedanken, bei kalten Temperaturen auch extra dicke Socken zu tragen sollte man sich ganz schnell verabschieden. Perfekten Komfort bieten auch die guten Racemodelle und dabei meine ich nicht in erster Linie die Bequemlichkeit, sondern die sehr gute Kraftübertragung.

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