Sind Sprints mit 52 gefährlich??

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4 Antworten

Was mit dem Herzen ist, musst Du nicht uns fragen. Diese Frage kann Dir nur ein Kardiologe nach einem Belastungs-EKG schlüssig beantworten. Er kann an Hand dieser Untersuchung feststellen, ob es Vorbehalte für Dein Tun gibt. Selbst dann bleibt ein Restrisiko bestehen, wie die seltenen Fälle von Spitzensportlern zeigen, die während dem Sport sterben. Das Leben ist halt lebensgefährlich.

Grundsätzlich ist gegen Sprints im Alter von 52 Jahren nichts einzuwenden. Auch ich mache mit 62 Jahren noch Intervall-Training. Ich mache das aber nicht in jedem Training und vorallem nicht über einen längeren Zeitraum. Ich periodisiere mein Training und in der Grundlagenausdauerphase verzichte ich weitgehend auf Intervalle. Erst in der Phase wo ich sportartspezifischer trainiere, wird die Intensität erhöht und dann kommt 1 mal pro Woche ein Intervalltraining ins Programm.

Generell trainiere ich aber längere Intervalle, die auf die Marathondistanz ausgerichtet sind.

Heja, heja ...

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die beiden Vorkommentatoren haben schon alles wichtige gesagt, mir fällt noch folgender Zusammenhang ein: du schreibst von "sprinten was das Zeug hält". Das wäre eine Maximalleistung.

Maximalleistungen sollten im Sport nicht zu häufig und auf keinen Fall täglich angestrebt werden, insbesondere, wenn sie die gleiche Traingsart/Muskulatur betreffen. Beispielhaft bezogen auf einen Kraftsportler (leichter zu verstehen): der kann schadlos einen Tag maximal den Bizeps und den anderen maximal den Beinbeuger trainieren und am 3. Tag was wieder anderes, aber nicht 3x hintereinander maximal den Bizeps. Die Organsysteme benötigen besonders nach Maximalleistungen vermehrt Zeit, um sich zu regenerieren, auch der Herzmuskel benötigt das, ebenso wie die beim Sprinten beanspruchte Muskulatur und die passiven Strukturen (hüft- und kniestabilisierende Bänder) und Sehnen, denen Mikrotraumata zugefügt werden, die bei entspr. Regeneration gut ausheilen und stärker werden können - wenn man sie lässt! Zu bedenken ist auch, dass du mit Geburtsdatum 1964 nicht mehr die allerschnelllste Regenerationsfähigkeit hast. Vom Herzen her wäre (nach kardiologischer Abklärung) nichts gegen maximale Sprints einzuwenden, falls auch diese nicht zu häufig stattfinden. Wie wäre es mit 2x die Woche "all out" und die anderen Tage mit "moderaten Sprints"?

Bei vielen Sportlern schleichen sich nach anfänglichen Leistungsverbesserungen langsam Verletzungen ein, die sich anfangs wenig auswirken und bagatellisiert werden und mit der Zeit schließlich bis zum Sportabbruch führen können. Trainiere clever und bremse dich lieber einmal mehr als zu wenig. Das sichert dir dauerhaftes Training und dauerhaften Erfolg.

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Hallo,

ich habe seit 8 jahren eine Extrasystolie. Mein Kardiologe empfiehlt mir immer wieder, dass ich Ausdauersport machen und Magensium zu mir nehmen soll. Von Sprints hat er abgeraten, da das Herz schnell auf den höchsten Möglichen Puls kommt und dann wieder fällt (wenn man danach direkt geht)

Ich solle lieber, wenn ich schon sprinten will, langsam ein und auslaufen, damit sich das Herz "gewöhnt".

Aber ich denke mal, dass sich dein Herz schon bemerkbar machen wird, wenn es überlastet ist.

Ansonsten: Wende dich mal an einen Sportmediziner, die kennen sich damit viel besser aus :)

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Es gibt nicht besseres fürs Herz, als Sprints!

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