Sind Klickpedale auch für unerfahrene Mountainbiker zu empfehlen?

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5 Antworten

Pooky hats eigentlich schon perfekt beantwortet. Klickpedale machen einfach Sinn. Natürlich gibt es da eine gewisse Umgewöhnung, aber man kann sich ja langsam daran herantasten, und im weniger schweren oder leichten Gelände das Handling mit den Klickies üben. Mit der Zeit wird man immer sicherer, und lernt die anfänglich möglicherweise vorhandene Gefahr mehr und mehr als Vorteil zu schätzen. Ein Kompromiss sind sog. Bärentatzen, welche auf der einen Seite den Klickmechanismus haben und auf der anderen Seite ein ganz normales Pedal sind.

Ich kann Klickpedale auch nur dringend empfehlen. Durch die Möglichkeit der gleichzeitigen Ziehens mit dem hinteren Bein kann man einfach kraftvoller und ökonomischer Biken. Das gehört einfach zum "runden Tritt". Es ist sicher am Anfang eine Umgewöhnung, und sollte geübt werden. Aber das Üben rentiert sich auf jeden Fall.

Ich empfehle dir Klickpedale auf alle Fälle!Du kannst ja im Flachen das ein und ausklicken üben, am Anfang die Pedale leicht einstellen. Bergauf merkst du den Unterschied am stärksten :)

Nach kurzer Eingewöhnung sind Klickpedale nicht gefährlicher als andere Pedale, im Gegenteil: Gerade beim Mountainbiken kann die Gefahr des Abrutschens durch Klickpedale vermieden werden, davon abgesehen, dass der Tritt effizienter wird.

Als Anfänger solltest Du Dich auf jeden Fall auf sicherem Terrain mit dem Mechanismus vertraut machen, dabei immer wieder das Ein- und das Ausklicken proben. Anfangs solltest Du auch den Auslösewiderstand auf "Minimum" drehen, denn die Federstärke ist einstellbar.

Nach einiger Zeit wirst Du merken, dass Du sicherer wirst, dann kannst Du auf Wunsch die Auslösehärte auch höher einstellen.

Und: Ein "unerfahrener" Mountainbiker bleibt unerfahren, wenn er keinerlei Erfahrungen macht... ;-)

Kann mich auch nur meinen Vorrednern anschließen, und empfehle jedem sportlichen Biker die Klickpedale.

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