Sind Beinlinge zum Radfahren empfehlenswert?

...komplette Frage anzeigen

3 Antworten

Ich persönlich halte von den Bein und Armlingen nicht viel. Ich trainiere das ganze Jahr über, also auch in der Übergangszeit und da komme ich mit der normalen Radsportkleidung bestens klar. Für das Fahren an kühleren Tagen gibt es auch langärmelige Trickots. Die Beine als solches empfinde ich als nicht so Kälte empfindlich, so das ich auch bei 16 Grad mit kurzer Hose fahren. Ist es kälter weiche ich auf die lange Hose aus. Davon abgesehen sehe ich den Oberkörper als am Kälteempfindlichsten an, da sich in dem Bereich die inneren Organe tummeln. Es nützen mir also die Armlinge recht wenig, wenn mein dünnes Trickot den Oberkörper auskühlt. Letztlich ist dies aber natürlich eine individuelle Geschmacks und Empfindungssache. Pooky und Tom zb. kommen ja sehr gut damit klar.

Sehr gut, das es hier unterschiedliche Meinungen gibt. Aber ich denke ich versuche auch erstmal mit lang und kurz klar zu kommen. Hört sich auch irgendwie umständlich an.

0

Beinlinge sind fuer's Fahren in der Uebergangszeit, im Gebirge und bei sehr langen Veranstaltungen, bei denen mit Wetterwechsel gerechnet werden muss unverzichtbar. Man kann sie leicht mitnehmen und kann sie bei Bedarf schnell an- und ausziehen.

Sie rutschen nicht, weil sie an den Abschluessen von innen gummiert sind.

Ganz analog zu Beinlingen gibt es Armlinge, die ebenfalls auesserst nuetzlich sind. Ich finde die Armlinge wichtiger als Beinlinge, weil man am nicht bewegten Oberkoerper schneller friert als an den hart arbeitenden Beinen. In Herbst und Fruehjahr habe ich bei jeder abend- oder morgendlichen Trainingsfahrt die Armlinge im Trikot.

Als Alternative zu Beinlingen gibt es auch Knielinge, die nur bis zur Wade reichen. Sie sind eine Zwischenloesung, die nicht ganz so sehr waermt, dafuer aber im Packmass gegenueber Armlingen deutlich im Vorteil ist. Sie sind auch leichter anzuziehen.

Bein- und auch Armlinge sind Grundausstattung, die eigentlich jeder Rennrad-/MTB-Fahrer hat. Gerade in der Übergangszeit sind kurze Trikots/Hosen manchmal zu kurz und lange zu lang, gerade wenn die Temperaturschwankungen über den Tag noch groß sind.

So kann man am Morgen mit Arm- und Beinlingen losfahren und diese später bei Bedarf ausziehen oder am Abend, wenn es kühler wird, wieder anziehen. Natürlich auch zwischendurch, etwa in den Bergen, wo es in Höhenlagen kühler ist als im Tal oder wenn es anfängt zu regnen.

Da sie zusammengeknüllt wenig Platz in Anspruch nehmen, kann man sie schön in die Trikottasche packen. Es gibt sie normal oder innen angerauht für die etwas kühlere Jahreszeit. Durch die Bändchen oder Silikonstreifen an den Abschlüssen, rutschen sie auch nicht so leicht.

Somit sind sie gute Alternativen etwa zur Jacke.

Was möchtest Du wissen?