Selbstbewusstsein - Wie bekomme ich den Kopf frei?

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Hallo beacher, wie Du selbst schon schreibst, bist Du ja der Auffassung, dass Du ein recht gutes Volleyball spielst. Wie ist es denn im Training? Passiert es Dir da auch öfter, das Du beim ersten Ballwechsel "verkrampft" bist? Wenn das der Fall ist, gibt es einige mentale Techniken, die Dich auf das richtige Aktivierungsniveau bringen, sodass Du von Anfang an locker aufspielen kannst. Wenn Du diese "Blockade" schwerpunktmässig im Wettkampf hast, dann liegt es evtl. daran, dass Du kein ausreichendes Selbstvertrauen in Deine eigene Leistung hast und sie deshalb im Wettkampf auch nicht abrufen kannst. Hier gibt es einige Mentaltechniken, die Dir helfen können mental stärker zu werden. Es könnte auch sein, dass Du nicht die richtige Technik für die Konzentration hast. Du schaffst es nicht aus dem "sich Gedanken machen" in "auf den nächsten Ballwechsel konzentrieren" umzuschalten. In der Sportpsychologie nennt man dies den Wechsel zwischen Lage- und Handlungsorientierung. Also "weg vom Grübeln, hin zum Handeln". Auch das kann man mit mentalem Training trainieren. Vieleicht beschäftigst Du Dich zu sehr mit möglichen Konsequenzen Deines Handelns. Das ist aber im Sport kontraproduktiv. Messe Deinen Erfolg nicht am Ergebnis, sondern daran, dass Du Dich ständig verbesserst. Darauf kommt es nämlich an. Es gibt natürlich noch weitere Ansatzpunkte, die Du am besten mal mit einem kompetenten Mentaltrainer besprechen solltest. Ich weiss, dass kostet Kohle, aber die Wirkung ist beeindruckend und das bringt oftmals mehr, als 20 weitere Technikeinheiten. Buchempfehlungen zu diesem Thema: Michael Dracksal: Mit mentaler Wettkampfvorbereitung zum Erfolg (Ein sehr praxisorientiertes Buch mit Übungen und in lockerer Sprache geschrieben; James E. Loehr: Die neue Mentale Stärke (schon etwas älter, macht aber die Zusammenhänge zwischen Leistung und mentaler Stärke sehr eingängig klar)

Hallo beacher, es gibt, einfach gesagt, zwei Typen: Der eine hofft auf den Erfolg bei seinen Handlungen, der andere Typ hat primär Angst vor Misserfolg. Du scheinst da eher dem Typus zwei anzugehören, der auf Dauer meist weniger gute Leistungen erbringt. Dass man sich da komplett alleine "aus dem Sumpf" ziehen kann, ist sicher die Ausnahme. Da ist ein guter Trainer aber auch dein Team gefragt. Was du selber tun kannst ist, dass du ordentlich trainierst und deine Leistung nicht immer von Anfang an in Frage stellst. Konzentriere dich "einfach" auf die aktuelle sportliche Handlung. Tunnelblick als Ritual!!!

Ja, die gute Angst vorm Versagen...Grundsätzlich mußt du dir sagen, das du das was du im Training kannst auch im Spiel umsetzen kannst. Darüber hinaus kannst du durch Meditations und Atemübungen auch ganz gut entpannen und nervlich etwas runterkommen.

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