Schwimmen: zu wenig Puste...

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Danke fuer die schnelle Rueckmeldung: in Italien muss man vor jeder Anmeldung in einem Sportverein eine med. Untersuchung machen: dabei wurde ich "verkabelt" und auf einem Trimmrad eine halbe Stunde radeln- dabei wurde die Herzfrequenz kontrolliert. Danach wurden noch die Lungenwerte/Atemfrequenz gemessen: alles unauffaellig...und im normalen Bereich. Waere ja fast schon froh, wenn man etwas gefunden haette... Wie beschrieben, gehe ich jetzt ca. 3 Monate joggen - und schaffe die 7 km in recht langsamen 40 Minuten (Asche auf mein Haupt) - aber es geht mir ja auch erstmal nur um die Ausdauer. Erholen muss ich mich daher auch nicht anschliessend. :o) Sonnige Gruesse aus Italien

Ich denke, es muss irgendwie mit der Beinarbeit zusammenhaengen: denn mit dem Pullboy schaffe ich auch 10 Armzuege ohne zu atmen... Gleitphase: leider gleite ich wohl nicht wirklich gut...muss mich zum weiterkommen eher "abstrampeln" und verbrauche dadurch natuerlich viel Sauerstoff. Wann atmet man denn aus? Erst kurz vor dem wieder einatmen oder sofort nachdem der Kopf wieder unter Wasser ist?

Entspannst Du Dich in der Gleitphase? Wenn Du dauerhaft zu viel Spannung im ganzen Körper aufbaust, geht die Luft schon mal aus. Die angespannten Muskeln verbrauchen Sauerstoff und klemmen den "Nachschub" ab. Oberstes Gebot daher: Entspannt schwimmen und nur dir für Technik und Vortrieb nötigen Muskeln nutzen. Das gilt natürlich nicht für Sprints - unter Volldampf ist selten Zeit für Entspannung...

Hallo, ich kenne Dein Problem nur zu gut. Ich schwimme sehr lange Strecken (30 km die Woche)und laufe recht viel, aber ich hatte und habe es auch noch oft zu wenig Puste für die 3er Atmung. Ich habe mir dann genau angesehen wann es besonders schwer und wann es leichter ist mit weniger Luft auszukommen: - Tageszeitabhängig - nach den ersten 80 Bahnen (inzwischen nach den ersten 40) Und immer wenn es gut (oder nicht so schlecht) ging habe ich geübt, eine Bahn 3er, eine 2er. Dann eine Bahn vierer (da musste ich mich manchmal richtig zwingen eine Bahn auszuhalten) und dann eine 3er. Das war eigentlich die beste übung.(und besser als das Staffelatmen, da man gleich nicht mehr kann). Und man gleitet ja besser bei der 3er Atmung, ganz langsam hat mein Körper sich daran gewöhnt, ich habe mir immer gesagt, ich lerne das eben langsamer als andere und erzwinge es nicht und das klappte. Wenn ich heute keine Pust ehabe schwimme ich eben erstmal 2er.

Und ich habe gemerkt, dass ich ich als ich garnicht nachdachte und nur jemanden schnell hinterherschwimmen wollte es einmal super ging mit der 3er Atmung (es hilft auch den anderen als Taktgeber zu haben, zB auch der Nachbarbahn).

Zuerst habe ich bei der Vierer auch immer ganz bewusst unter Wasser wie beim tauchen ausgeatmet (wenn man da nicht macht bekommt man ja so ein Panikgefühl).

Da bei Dir und bei mir auch gesundheitlich alles okay ist denke ich auch, dass ein Teil des problems "im Kopf ist", seit ich den Satz gelesen habe, dass man natürlich genug Luft hat sage ich mir das immer und es hilft, ein Teil des Problems sitzt im Kopf denke ich.

Ich tauche auch nicht besonders gerne, aber das hilft auch (habe ich bei meiner Tochter gesehen).

Die Antwort weiter oben zur Gleitphase stimmt sicher auch!

Viel Erfolg, Marlene

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