Schwerwiegende Verletzung?

3 Antworten

Auf jeden Fall beobachten und wenn es innerhalb der nächsten 2 Tage nicht besser ist den Arzt aufsuchen. Aus der Ferne kann man natürlich keine Diagnose stellen, aber es kann vom Meniskus über Sehnen/Bänder und die Kniescheibe selbst alles mögliche sein. Der Arzt wird dies dann schon lokalisieren können.

Ich würde die Knieverletzung auf jeden Fall gut beobachten und erstmal 2 bis drei von weiterem Sport absehen. Dann siehst du schon wie sich die Geschichte entwickelt. Im Zweifelsfall würde ich zum Arzt gehen. Eine Ferndiagnose ist aber auf diesem Weg sehr schwierig! Ich wünsch dir alles Gute und gute Besserung!

Ist sehr wahrscheinlich eine Prellung, aber das können wir hier nicht so genau sagen. Ist mir schon mal passiert, als ich vom Fahrrad stürzte und genau aufs Knie fiel. Wenn man dann als Unterlage Asphalt hat, meint man die Kniescheibe ist zerplittert. Ich ging dann am nächsten Tag zum Arzt und ließ nachsehen, damit wirklich nichts schlimmeres dort ist. Mit dem Knie soll man nicht leichtfertig umgehen, denn dieses Teil muss das ganze Körpergewicht tragen und hat somit eine enorme hohe Belastung. Die kleineste Verletzung kann schädlich für das Knie sein. Ich rate Dir, lass es untersuchen und wenn es doch nur eine Prellung ist, dann kannst Du es mit Kühlung und Sportsalbe nachbehandeln.

Streckprobleme Knie nach Schlag von vorne

Hallo zusammen,

am 1.8. hatte ich ein Fußballspiel. Dabei bin ich mit dem gegnerischen Torwart zusammengeprallt und habe einen Schlag von vorne gegen mein Knie erhalten. Dem Gegner trifft keine Schuld, ich habe dummerweise nicht zurückgezogen. Bin dann kurz liegengeblieben und habe mich auswechseln lassen.

Nun ja, die ersten 2-3 Tage bin ich auch mit Schmerztabletten nur gehumpelt. Komisch war, dass das Knie nicht wirklich angeschwollen ist.

Habe dann eine Woche versucht, das Knie durch Fahrradfahren zu bewegen, dies ging auch einwandfrei. Nachdem das Laufen auch nach 10 Tagen noch nicht optimal ging, bin ich zu einem Unfallarzt, der auch diverse Weiterbildungen für Sportverletzungen hat.

Er hat das Knie geröngt und mein Knie in alle Richtungen bewegt. Dann meinte er, dass es sich um eine Kapselüberdehnung handelt. Er verschrieb mir zwei Wochen lang entzündungshemmende Schmerztabletten, welche ich auch nahm. Außerdem riet er mir zu leichter Belastung.

Nun sind ca. 7 Wochen seit dem Unfall vergangen. Ich bin regelmäßig, aber nicht übermäßig, gejoggt und habe Krafttraining gemacht. Solange ich in Bewegung war/bin, habe ich keinerlei Beschwerden. Es sind sogar nach kurzer Aufwärmphase Extrembelastungen wie Sprints und Sprünge problemlos möglich.

Probleme habe ich aber im Alltag. Ich kann das Knie nicht zu 100% nach hinten durchstrecken. Die Streckbewegung geht ziemlich gut, wenn ich mich bewegt habe, aber garnicht, wenn ich zur Ruhe komme. Bis vor einer Woche hatte ich immer große Schmerzen nach dem Aufstehen in der Früh, dies bessert sich aber langsam. Was sich aber nicht bessert wenn ich sitze und dann aufstehe. Die ersten Schritte kann ich nicht problemlos gehen.

Ich wäre dankbar für Tipps. Ich weiß auch, dass dieses Forum keinen weiteren Arztbesuch ersetzen kann. Mein Problem ist aber, dass ich in zwei Wochen bei der Bundeswehr anfange. Sollte der Arzt etwas Schlimmeres feststellen, werde ich aller Vorrausst nach ausgemustert und stehe auf der Straße. Nun versuche ich die Probleme zu kaschieren. Und wenn es nicht besser wird, nach Ablauf der Probezeit zu einem Truppenarzt zu gehen.

Vielen Dank für die Antworten!

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Probleme nach Meniskusteilresektion?

Hallo alle zusammen,

vor 16 Monaten wurde ich ( 38, männlich ) am Knie operiert - VKB-Plastik mit Semisehne und Teilresektion Innen- und Außenmeniskus. Mein Operateur meint, das Knie müsste wieder belastbar sein, allerdings schwillt es immer noch an, ich habe auch eine Bakerzyste gekriegt und weiß nicht mehr recht weiter. Koordinationstraining und Muskelaufbau mach ich, was könnte ich noch tun, um das Knie belastbarer zu kriegen? Könnte mir evt. auch ein Meniskusersatz helfen?

Vielen Dank

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Hinterer Kreuzbandriss und Innenband angerissen. Zu früh Sport gemacht und dadurch verschlimmert?

Hallo Nach einem Unfall vor drei Monaten habe ich nun endelich die Diagnose was mit meinem Knie ist: Das hintere Kreuzband ist gerissen und mein Innenband angerissen (evt. war es komplett durch und ist jetzt am wieder zusammenwachsen). In den letzten Monaten bin ich immer wieder weggeknickt, mein Knie ist immer wieder angeschwollen und ich hatte schmerzen. In den letzten Wochen wurden die Schmerzen immer schlimmer und waren sogar in Ruhestellung so stark dass es nachts nur mit Schmerzmitteln ging. Direkt nach dem Unfall habe ich Krücken bekommen und bin auch brav damit 2 Wochen gelaufen. Die Ärztin meinte dass ich nur eine Prellung hätte und dementsprechend habe ich dann auch nach 3 Wochen wieder mit Eishockey spielen angefangen. Nach dem ich den Arzt jetzt gewecheselt habe kam letzte Woche raus dass mein Kreuzband gerissen und stark eingeblutet ist und mein Innenband angerissen ist. Der Arzt meinte ich hätte eigentlich die letzten Monate gar keinen Sport machen dürfen. Ich darf jetzt die nächsten drei Monate das Knie nicht überlasten und Bewegungen wo ich Schmerzen im Knie habe soll ich meiden. Jetzt meine Frage(n): 1) Kann es sein dass die Rupturen bzw Teilrupturen sich durch zu frühe belastung/ überlastung verschlimmert haben? 2) Sollte ich die nächsten Monate lieber aufs Eishockey verzichten? Bzw. Was kann passieren wenn ich weiter uneingeschränkt Sport mache (mit Kniebandage)? 3) Werden hintere Kreuzbandrisse operiert ? Bzw wann und was wird dann gemacht?

Zu mir: Ich bin 15 und ziemlich sportlich.

Ich hoffe ihr könnt mir ein paar Tipps geben was ich machen kann damit ich bald wieder fit bin und meine Fragen beantworten. LG und Danke

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Probleme mit Muskelaufbau rechtes Knie nach OP?

Hallo zusammen!

Ich hatte die letzten Jahre mehrere Knie OP´s, darunter Meniskus, Knorpelschaden, Kreuzbandriss und Zyklopssyndrom. Letzteres wurde letztes Jahr operiert und ich war daraufhin fast schmerzfrei und hatte kaum Probleme.

Im Sommer diesen Jahres hatte ich arbeitsbedingt jedoch wieder Probleme ( Inventur ). Das Knie schwoll an und es bildete sich ein Bluterguss an der Innenseite. Befund lautete Innenbandanriss. Ich bekam eine Kniebandage und Krankengymnastik verschrieben. Jedoch habe ich seitdem wieder Probleme. So hatte ich vorher beim Fahrradfahren keinerlei Probleme. Wenn ich momentan Fahrrad fahre dann verspüre ich hin und wieder leichte Schmerzen beim Fahrradfahren selbst, schlimm wird es wenn ich aufhöre und dann z.B. stehen bleib. Dann fängt das Knie sehr stark an zu schmerzen. Diese Schmerzen dauern dann meist zwischen ein paar Minuten und einer halben Stunde.

Danach habe ich das Gefühl das, dass Knie extrem "angespannt" ist. Wenn ich das Knie dann bewege habe ich das Gefühl gegen einen gewissen Widerstand anzukämpfen. Ab diesem Zeitpunkt macht das Knie dann auch Probleme beim laufen. Je länger umso öfter tritt ein stechender Schmerz im Knie auf. Meist in der Innenseite, jedoch auch öfters im Knie ( unterhalb der Kniescheibe ) selbst. Gleichzeitig stellt sich ein Gefühl der Taubheit ein, ähnlich wie eine Spritze beim Zahnarzt. Dieses Gefühl wandert dann komplett nach unten bis in den Fuss. Dies ist momentan auch die Hauptproblematik beim Autofahren. Bei längerem Stop and Go bekomme ich ebenfalls dieses Taubheitsgefühl. Eine eher unangenehme Situation, als würde ich mit eingschlafenen Fuss Auto fahren. Nach dem aussteigen macht dann das Knie richtig Probleme, ähnlich wie beim Fahrrad fahren.

Nun war ich bereits zweimal bei meinem Orthopäden. MRT wurde durchgeführt und eben die üblichen Untersuchungen. Laut dessen Aussage wäre alles soweit in Ordnung mit dem Knie. Er verschrieb mir eine Orthese. Bei "kurzen" tragen empfand ich die Orthese durchaus als wohltuend, beim Autofahren hilft sie durchaus, verzögert das "Taubheitsgefühl" jedoch nur. Laufen mit der Orthese ist jedoch nach kurzer Zeit extrem Schmerzhaft. Daraufhin Einlagen bekommen die unterdessen auch gut eingelaufen sind. Anfangs sehr unangenehm unterdessen spüre ich sie aber gar nicht mehr. An der Kniesituation selbst änderte sich dadurch aber nicht wirklich viel.

Da laut dem Orthopäden alles in Ordnung ist, mein Hausarzt mit seinem Latein am Ende und es mir ähnlich geht frage ich mich nun wie es weiter geht. Ich habe den Eindruck das der Arzt der Meinung ist ich bilde mir das ganze nur ein. Ich selbst bin derzeit ebenfalls ratlos. Denn so ist meine berufliche Tätigkeit derzeit nicht sonderlich angenehm vor allem durch die längere Autofahrt dorthin.

Hatte jemand ähnliche Probleme bzw. hat einen Rat?

Schon einmal ein herzliches Dankeschön für eure Antworten.

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Wiedereinstieg in den Fußball nach langwieriger Knie-Verletzungspause?

Hallo liebe Community,

nachdem ich im Internet nichts auf meine Situation zutreffendes finde, habe ich mich nun dazu entschieden, meine Erfahrungen und Fragen hier in diesem Forum reinzustellen.

Zu mir: Ich bin 23 Jahre alt und war seit ich denken kann leidenschaftlicher Fußballer im Amateurbereich. Ich hatte eigentlich nie Verletzungen sowie Zwangspausen. Bis sich dann im Mai 2016 beim Aufkommen nach einem Kopfball mein Knie nach innen verdrehte. Diagnose: vorderes Kreuzband + Innenmeniskus gerissen. Bis ich diese jedoch erhielt, ging ich zuerst lediglich von einem KreuzbandANriss aus, da mein erster Arzt mir diese Diagnose ausstellte. Daraufhin habe ich bereits eine Physiotherapie in Form von 10 Einheiten absolviert. Aufgrund meiner berechtigten Zweifel ging ich mit meinen MRT-Bildern zu einem Kniespezialisten, der mir die dann doch niederschmetternde Diagnose (siehe oben) gab. Im Oktober 2016 wurde ich dann operiert: VKBP mittels Semitendinosussehnen-Einsatz sowie Meniskus-Naht. Daraufhin musste ich sechs Wochen eine Schiene tragen, um das Kniegelenk zu schützen bzw. ein zu enormes Beugen des Knies zu verhindern. Nebenbei machte ich erneut eine Physiotherapie und es machten sich nach und nach Fortschritte bemerkbar.

Ich wurde auch aufgrund der schnellen Fortschritte immer ungeduldiger und motivierter und begann bald mit dem Laufen, etc. Im Mai (sieben Monate nach der OP) begann ich wieder mit dem Fußball-Training, was nach zwei Wochen aber leider wieder mit einem Meniskusriss endete. Diesen ließ ich im Juli des Vorjahres teilentfernen, da er nicht nochmal zu nähen ging.

Seitdem trainiere ich 3-5 mal wöchentlich und das auch sehr vielseitig: Ergometer, Wackelbrett, Koordinationsleiter, Sprungkraft, Laufen, Krafttraining (Kniebeugen, Ausfallschritte, Beckenheben, Wadenheben, etc.). Die Beinmuskulatur ist auf beiden Beinen meines Erachtens nun bereits seit einiger Zeit gleich gut ausgeprägt.

Ich habe nun die Absicht, jetzt in der Frühjahrssaison wieder ins Fußballtraining einzusteigen und mich bei unserer zweiten Mannschaft langsam zurückzutasten. Einziges Problem: Das Knie knackt immer noch ziemlich, ich verspüre dabei jedoch keinerlei Schmerzen. Mein Arzt meinte auch, ich müsste mir keine Sorgen machen sofern ich dabei keine Schmerzen habe. Seit neuestem kommt mir aber wieder vor, dass das Knie teilweise etwas schwach und vielleicht sogar etwas instabiler als das andere ist. Kann das eventuell durch Übertraining kommen? Ist das vielleicht im Vergleich zum gesunden Knie bis zu einem gewissen Grad normal? Kommt das vom Kopf, weil es jetzt doch bald soweit sein sollte mit dem Comeback? Und hilft eine Kniebandage beim Spielen etwas?

Ich weiß, mein "Leidensweg" ist lang und so auch diese Nachricht. :-D Jedoch wollte ich so genau wie möglich alles erklären. Ich danke jetzt schon jedem, der sich das 1. alles durchgelesen hat und 2. vielleicht sogar noch eine helfende Antwort auf meine Fragen hat.


Danke & bis dann.

LG Marco

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