Schwellung nach 48h mit Wärme behandeln?

3 Antworten

Für mich macht erst kalt, dann warm Sinn: erst kalt, um die Verletzung abzukühlen welche sich nach eintreten erhitzt und es zu Schwellungen und dergleichen kommt. Wenn dies stabilisiert ist und eine Kühlung nicht mehr nötig ist um der ersten Reaktion des Körpers entgegenzuwirken, halte ich wärmen für sinnvoll: Es steigert die Durchblutung, Beweglichkeit und beschleunigt die Heilung,

ich hab schon mal gehört, dass die kühlung bei verletzungen viel zu spät eingesetzt wird. d.h. wenn sich ein fußballer während dem match (wirklich) verletzt, dauert es viiel zu lange bis mal die betreuer aufs feld dürfen und ihn behandeln. da brauchst du dann gar nicht mehr zu kühlen, da hier schon die stoffwechselprozesse im körper einsetzen, welche eigentlich nach wärme verlangen, um den heilungs- und wiederherstellungsprozess zu beschleunigen. kälte blockiert sogar diesen prozess. kälte gehört wenn SOFORT drauf, sonst besser gar nicht! die kältesprays und dergleichen haben also bei einem verletzten spielsportler keine wirkung außer die des plazeboeffekts! das mit der wärmebehandlung klingt demnach nicht ganz unlogisch bei schwellungen.

Es kommt in erster Linie auf die Ursache der Schwellung an. Handelt es sich um eine durch eine Prellung oder Verstauchung verursachte Schwellung, bei der durch stumpfe Einwirkung oder durch Zerrungen Blutgefäße verletzt sind und Blut in das umgebende Gewebe sickert, sollte sofort und ungefähr 48 Stunden lang gekühlt werden. Das Kühlen bewirkt, dass sich die verletzten Blutgefäße verengen, so dass eine Vergrößerung der Schwellung verhindert wird. Danach kann zur Wärmebehandlung übergegangen werden, um den Abtransport der ins Gewebe gedrungene Flüssigkeit zu fördern. Ist die Schwellung jedoch auf eine Entzündung zurückzuführen, sollte vorwiegend gekühlt werden; denn eine Wärmebehandlung kann die Entzündung fördern. Bei einer entzündlichen Schwellung ist ohnehin ein Arzt zu konsultieren.

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