Schmerzende Stelle in der Wade?

3 Antworten

Ganz offensichtlich ist die Belastung für deine Wade jedesmal zu hoch gewesen.

Wenn du einmal einen Muskelfasserriss hattest, entsteht i.d.R. immer auch ein wenig Narbengewebe. Bei einem kleinen Riss spielt das nicht wirklich eine Rolle, ist der Riss aber größer und/oder häufiger, wird das Narbengewebe auch jedesmal mehr. An der Stelle ist man (alle anderen Werte unberücksichtigt gelassen) nachher weniger belastbar. Was genau du tun kannst, sollte dir ein Arzt sagen. Ich würde empfehlen, die Verletzung diesmal physiotherapeutisch behandeln zu lassen, damit der richtige Zeitablauf zwischen Ruhe und wachsender Belastung eingehalten wird. Ganz wenige Tage ist Ruhigstellung optimal, dann wieder eine langsam aufbauende Belastung. Wird dieser Ablauf in Bezug auf zeitl. Folge und Höhe der Belastung gestört, kann die Heilung nicht optimal verlaufen. (Also z.B. jeden Tag ein wenig mehr belasten, nicht 3 Wochen garnichts machen und dann wieder loslaufen nach etwas Dehnung. Diese Belastung sollte dann quantifiziert werden, also irgendwie mess- oder zählbar gemacht werden. Beispielsweise beidbeiniges Wadenheben auf Treppenstufe, anfangs 2 Stück täglich ohne oben anzuspannen, 2 Tage später 5 Stück, nach 10 Tagen mit oben anspannen, nach 3 Wochen dann einbeinig usw...)

Ist die Heilung dann abgeschlossen, sollte unbedingt geprüft werden, ob in der Wade Verhärtungen vorliegen. Das könnte ich mir in deinem Fall gut vorstellen. Die Fasern stehen an dieser Stelle sowieso schon unter erhöhter Zugspannung. Weiter wird die notwendige Versorgung mit Nährstoffen und Sauerstoff aufgrund des verhärteten Umfelds reduziert, indem die Kapillaren durch den Druck abgeschnürt werden. Infolgedessen kommt es zu einer dauerhaften Mangelversorgung der umliegenden Zellen in Bezug auf Sauerstoff und Nährstoffen. Das macht die Verhärtung dann dauerhaft und einen neuerlichen Riss wahrscheinlicher. Lass das prüfen und dann ggfs. behandeln.

Außerdem solltest du deine Lauftechnik, die Laufintensität, das Gelände und die Schuhe kritisch beurteilen. Möglicherweise gibts auch hier was zu entlasten für die Wade.

Moin, das hatte ich auch. Google mal Chronic muscle tears.

Ich habe das folgendermaßen in den Griff bekommen. Zunächst Belastung auf der Wade vermeiden, solange bis das normale Laufen und endgradige Bewegungen schmerzfrei möglich sind. Dann exzentrisches Wadentraining, also zb auf einer Stufe stehen, auf Zehenspitzen stellen und dann langsam in den negativen Bereich absenken. Leichte Dehnungen. Wade mit Foam roll ausrollen, also mit Korpergrwicht drauf. Ich habe mir den Bereich auch zusätzlich mit unelastischem Sporttape getaped.

Gute Besserung

Was ich noch vergessen hatte...Querfriktionen an der Wade. Abends auf dem Sofa quer zun Muskelverlauf mit leicht gebeugtem Daumen oder Zeigefinger (Mittelfinger zur Unterstützung drüber legen). Das wird und darf schmerzhaft sein. Normalerweise wird das nach 30 sec besser. Zwischendurch etwad kühlen. Maximal 20 min. Wie @nafetsbln schon ganz richtig erklärt hatte, wird es sich um Narbengewebe, das aus den vorherigen Muskrlfaderrissen stammte, handeln und dieses reißt bei zu früher und zu starker Belastung schnell wieder auf.

Wie ist der aktuelle Stand?

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Warten bis du wieder fit bist und du dein Bein wieder voll belasten kannst.

Was für Umfänge läufst du denn? Was für einen Leistungsstand hast du? Was trainierst du nebenbei? Wie hast du dir den Muskelfaserriss zugezogen? Lockerer Lauf/Wettkampf/langer Lauf/umgeknickt....?) Ist das Laufen so wichtig für dich, oder gibt es Alternativsportarten?

Was kann ich noch tun um das Problem im Oberschenkel zu beheben?

Guten Abend

Im Dezember 2015 / Januar 2016 verspürte ich nach dem Schwimmen (Brustschwimmen) einen Schmerz im linken Oberschenkel. Stechend, ziehend, auch Muskelfaszikulationen waren zu sehen und zu spüren. Die Schmerzen waren am nächsten Tag schon besser, woraufhin ich joggen gegangen bin. Beim Joggen bekam ich leider erneut Schmerzen im linken Oberschenkel. Der Oberschenkel war dann auch leicht geschwollen und es war ein kleines Hämatom zu erkennen. Ich habe dabei sofort an einen Muskelfaserriss gedacht. Ich habe als Konsequenz mein Bein hoch gelagert, habe einen festen Verband angelegt und vorher den Oberschenkel mit Diclofenac als Salbe versorgt. Ausserdem habe ich gekühlt. Nach einigen Tagen war der Schmerz besser. Allerdings hatte ich noch deutliche Einschränkungen in der Bewegung. Wenn ich einen "falschen" Schritt gemacht habe (z.B. einen grossen Schritt vom Bordstein auf die Strasse) hat der Muskel im Oberschenkel sofort "zu gemacht" ähnlich wie bei einem Krampf. Nach kurzem massieren und auslockern hat sich das Gefühl wieder gebessert.

Ich bin daraufhin zu einer Sportmedizinerin gegangen. Diese hat eine Sonographie vom Oberschenkel gemacht und hat einen Muskelfaserriss im Rectus femoris diagnostizert. Wobei sie sagte sie könne dies nicht sicher sagen. Es könnte sein. Die Muskelstruktur sehe so aus als sei sie nicht in Ordnung. Sie hat mir daraufhin Traumeel intramuskulär verabreicht und mir Mikrostromelektroden verordnet. Ausserdem Physiotherapie. Ich habe auch weiterhin mit Traumeel / Voltaren den Muskel eingeschmiert.

In der Physiotherapie wurde mit einem Vibrationsgerät die Stelle des Muskels bearbeitet und ich habe verschiedene Übungen (vor allem Dehnübungen) gemacht. Es wurden auch viel die Faszien im Oberschenkel bearbeitet und ich habe selbstständig mit der Black Roll gearbeitet.

Nun jetzt ist es schon Mitte August. Den angeblichen Faserriss habe ich mir vor gut 8Monaten zugezogen und mein Muskel macht sich noch immer bemerkbar wenn ich auch nicht sehr schmerzhaft.

Beim Fahrradfahren kann ich ohne Probleme in grossen Gängen treten ohne dass sich der Oberschenkel bemerkbar macht, auch Squats in nicht allzu hoher Anzahl gehen ohne Probleme. Sobald ich jedoch sehr schnellkräftige Bewegungen mache (Schuss beim Fussball, aus der tiefen Hocke schnellkräftig in den Stand bewegen) macht der Muskel immer noch an ein und derselben Stelle zu, löst sich dann aber sofort wieder ohne dass ich den Muskel lockern muss. Auffallend ist dass dies auch häufiger der Fall ist wenn der Muskel nicht warm ist. Fahre ich Fahrrad und mache dann schnellkräftige Bewegungen ist der Muskel nicht so anfällig.

Nochmal zum Unterstreichen:

Rectus femoris "macht zu" (nur bei schnellkräftigen Bewegungen)

Gerne würde ich aber wieder volle Leistungsfähigkeit des Muskels erreichen.

Warum macht der Muskel sooo lange Probleme? Was kann ich noch tun?

Freundliche Grüsse

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Was kann das sein... Schmerzen in der Kniekehle?

Hallo liebe Freunde...

Ich habe Schmerzen in der Kniekehle und schilder mal kurz die Symptome.

-Stechender Schmerz beim völligen durchstrecken mit und ohne Belastung

-schmerz beim gehen wenn ich das Bein nach vorne "werfe" sowie beim durchstrecken mit Belastung. Mehr Belastung mehr schmerz.

-es fühlt sich etwas steif an und es fühlt sich so an als wären meine Bänder oder Sehnen zu kurz um mein Knie voll zu Strecken oder zu bewegen.

-Die schmerzen kommen und gehen. Anfangs eher selten aber jetzt doch schon häufiger. Manchmal auch Tage lang nichts. Ich arbeite zur Zeit in NZ in einem Hotel und meisten kommen die Schmerzen auf wenn ich Badezimmer putze und viel hoch und runter muss, wodurch das Knie natürlich belastet wird aber, die schmerzen sind in einer Minute da und in der anderen sind sie verschwunden und kommen manchmal wieder manchmal nicht. Heute kamen sie einfach beim gehen, gestern auch. Hatte beim Skifahren gestern und den Rest des Tages keine Beschwerden.

-Das Knie schonen kann ich erst ab Mittwoch und werde es dann auch aber die nächsten paar Tage muss ich noch. KEIN BADEZIMMER PUTZEN nur Restaurant und normal gehen.

-heute war es so das die Schmerzen kamen und ich die Kniekehle dann etwas massiert habe und das Bein gedehnt habe, was etwas geholfen hat aber nachdem ich 5 Minuten gesessen hatte tat das Knie beim Strecken wieder weh. Etwas bewegen hat wieder geholfen aber wenn ich das Knie, egal ob mit Belastung oder ohne, bis 90grad anwinkel und dann wieder Strecke schmerzt es erneut.

-wenn ich mich auf das linke Bein stelle und das rechte Knie anwinkel, auf 90grad, ist ein ganz leichter druck im Knie zu spüren. Kein Schmerz eher einfach ein Gefühl.

-würde sagen das unangenehme Gefühl und ziehen geht eher nach unten zur Wade als zum Oberschenkel hin.

-Die Kniekehle ist etwas geschwollen während das knie, wenn man von vorne schaut, nur leicht geschwollen aussieht.

-wurde vor ca.2 Jahren am Meniskus operiert und habe von daher eine leichte Einschränkung beim extrem Beugen. z.b. wenn ich auf den Knien sitze, mein Hintern an die Ferse drücke und mein Gesicht Richtung Boden neige.

mach ich das jetzt ist es auch Unangenehm und ich kann nicht wiklich so sitzen aber der Schmerz ist eher beim Strecken. Kein Pulsieren, kein Bluterguss oder Verfärbung und keine spürbare Beule in der Kniekehle die auf eine Zyste hinweist.


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