Schlauchreifen am Rennrad?

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3 Antworten

Im Straßen- und Bahnradsport wurden früher ausschließlich Schlauchreifen verwendet. Dabei ist der Schlauch fest in seine Hülle eingenäht. Ein Nahtschutzband bedeckt die Naht. Die Reifen werden mit Kitt oder Felgenklebeband auf die Felge aufgeklebt. Bei einem Platten kann man den Reifen entweder wegwerfen oder man macht eine Fleißarbeit, trennt ein Stück der Naht auf, flickt den Schlauch, näht alles wieder zu, klebt das Nahtschutzband wieder drauf und hofft, keine Beule erzeugt zu haben. Inzwischen haben Drahtreifen aber auch am Rennrad Einzug gehalten.

Ergänzend zu lummis Antwort möchte ich hinzufügen, dass im Profi- und ambitionierten Amateurbereich noch immer Schlauchreifen gefahren werden. Denn sie sind leichter als Drahtreifen. Auch wenn der Gewichtsunterschied relativ gering ausfällt, macht sich dies aber doch bemerkbar, weil die Reifen schließlich auch Schwungmasse darstellt. Aber mittlerweile sind gute Drahtreifen so leicht geworden, dass auch Profis, bzw. deren Teams auf sie umgestiegen sind.

Im Rennrad Bereich werden oft für untere Preisklassen Falt- / Drahtreifen benutzt. In den gehobenen Preisklassen werden Schlauchreifen benutzt, die allerdings mit Pannenmilch gefüllt werden. Dies ist die sicherste Methode platten zuentgehen: 

Auch gibt es Pannenspray das bei einer Panne auf das Loch/ Riss gesprüht wird und anschließend mit einer Minipumpe aufgepumpt wird; reicht noch um nach Hause zu fahren.

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