Schienbein-Verhärtung beim Joggen. Was hilft?

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der Grund ist Energiemangel, die Muskeln kommen mit der ATP-Produktion nicht hinterher und verkrampfen dann irgendwann. Der Energiemangel wird wahrscheinlich durch eine (für die Belastung) zu geringe Blutversorgung verursacht. Es wird vermehrt Laktat gebildet, was nicht abtransportiert werden kann -> der Muskel brennt und verkrampft. Ausserdem schwillt mit steigender Belastung der Muskel an und drückt dabei die ihn versorgenden Blutgefäße zunehmend ab. Möglicherweise wird das unterstützt durch eine (für die sportartspezifischen Anforderung) zu schwache örtliche Kapillarbildung.

Was kannst du tun?

Laufpausen mit kurzer Entspannungsmöglichkeit für die Muskeln einrichten. Wenn es ab 2KM anfängt, dann pausierst du kurz nach 1,5KM, läufst dann 1KM, pausierst usw, bis du dein Pensum zusammen hast. Du versuchst, vor dem Verkrampfen frisches Blut in die Muskeln zu bekommen: Schütteln, Unterschenkel höher halten, kurze Selbstmassage von unten nach oben (Schienbein).

Zusätzliche Kapillaren werden gebildet durch viel leichtes Training, also weiter dran bleiben, wie whoami schreibt. Nur die momentane Belastung etwas verkürzen.

Ausserdem kann es sein, dass deine Lauftechnik das begünstigt. Vielleicht achtest du auf lockereren Lauf. Ebenso kann der Boden ungünstig sein (zu hart), so dass die Muskeln sehr schwere Stöße abfangen müssen und deswegen dauerhaft mehr anspannen, um die Gelenke zu schützen. Suche dir in dem Fall ein etwas weicheres Gelände aus (du sollst auch nicht einsinken, das macht's noch schwerer). Gleiches gilt für sehr "harte" Sportschuhe. Wenn du täglich läufst und Anfänger bist, sind die Muskeln die Belastung noch nicht gewohnt, mach ggfs. mal ab und zu einen Tag Pause. Nach dem Laufen sieh zu, dass das Laktat aus den Muskeln kommt: z.B. durch 10 Minuten entspanntes Gehen und nicht einfach hinlegen zu Hause. Wechselduschen helfen. Dann würde ich die Schienbeinmuskeln mehrmals täglich, aber kurz, mit einer Blackroll bearbeiten.

Vielen Dank für die ausführliche Antwort. Diese ist für mich sehr hilfreich. Bereits jetzt laufe ich nur 3-4 Tag die Woche, um den Körper nicht gleich zu überlasten.

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@Jai79

was auch hilfreich sein könnte, sind Kompressionstextilien. Kompressionsstrümpfe unterstützen den Blutfluss und die Abtransportleistung der Venen

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schienbeinschmerzen beim laufen (muskulatur)

ich bekomme seit einem halben jahr immer wieder mal schmerzen im schienbeinmuskel beim laufen.

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an was könnte das liegen?

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Nun zu meinem Problem.

Ich bin 26 Jahre alt und spiele seit Ende des letzten Jahres wieder aktiv Fussball. Davor habe ich aus verschiedenen, aber keinen gesundheitlichen Gründen mehrere Jahre pausiert. Nach anfänglich aufgetretenem Muskelkater lief der Start Ende des letztens Jahres ohne Schmerzen mit. Leider muss ich jedoch seit einiger Zeit (gefühlte 3 Monate) nach dem Fussball bzw währenddessen und teilweise sogar bereits beim Aufwärmen deutliche , stetig ansteigende Schmerzen in den Fussgelenken und Waden bzw Schienbeinen festellen.Die Symptome treten dabei bei beiden Beinen gleichermaßen auf. Zeitweise wird dies noch von Krämpfen in den Waden begleitet. Weiterhin habe ich das Gefühl, das die betroffenen Partien deutlich erwärmt sind, wobei dies bei Überprüfung von Dritten verneint wird. dieser schmerz hält meist 2 bis 3 tage an. In Ruhelage verstärkt sich der Schmerz meist noch. ich spiele durchschnittlich 2 mal pro woche fussball. zusätzlich gehe ich in unregelmäßigen Abständen noch Joggen. Hierbei entstehen ähnliche jedoch nicht so intensive schnerzen wie beim fuba. Vor kurzen war ich zusätzlich seit langer Zeit erstmalig wieder Inline Skaten. Hierbei traten die o.g. Schmerzen noch viel intensiver und schneller auf. Dies ging soweit, dass ich den Rückweg zu Fuss angetreten habe. Kurioserweise kann es wiederrum auch vorkommen, dass ich meinetwegen anfang der woche nach dem Training starke schmerzen verspühre, jedoch nach einem training ende der woche gar keine scherzen verspühre. also mit anderen worten: der schmerz taucht nicht nach jedem Training auf. Nun war ich bei einem Sportmediziner. Diese vermutet eine überbelastung. Ich kann mich nicht unbedingt mit dieser diagnose anfreunden, da ich es für unwahrsscheinlich halte, dass sich eine Überlastung erst nach über einem halben Jahr aktiven Sports zeigt.Einen Mangel (zb Magnbesium, Elektrolyte) schließe ich auch aus, da ich bereits entsprechende Kuren durchgeführt habe. Ich könnte mir auch vorstellen, dass Einlagen eine Hilfe wären, oder die Probleme auf muskuläre Ebene auftauchen bzw. der Schmerz durch Probleme mit den Bändern erzeugt wird. Würde mich freuen, wenn ich von euch eine Einschätzung hierzubekommen könnte.Vielleicht findet sich unter euch auch jemand, der oder die Ähnliches erlebt hat.

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Gruß Dirk

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