SARMs vs. Anabolika?

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Auf die bekannten schädlichen Nebenwirkungen von Anabolika werde ich hier nicht eingehen, allerdings habe ich einen interessanten Absatz zu dem "vielversprechenden", neuen Medikament SARM gefunden: Eine therapeutisch vielversprechende Wirkstoffklasse stellen die selektiven Androgen-Rezeptor-Modulatoren (SARM) dar, die schon teilweise klinische Studien der Phase II hinter sich gebracht haben. Die strukturell sehr heterogene Substanzklasse beinhaltet zum Beispiel Arylpropionamide, Chinoline und bizyklisches Hydantoin. Für die Anwendung bei Muskelschwund und Osteoporose entwickelt, zeigen diese Substanzen verglichen mit Testosteron ausschließlich anabole Effekte auf Muskulatur und Knochen. Androgene Nebenwirkungen wie Alopezie, Ödembildung oder Prostatahyperplasie werden nicht beobachtet (8). SARM stellen somit eine Gruppe von Verbindungen dar, auf die viele manipulationsfreudige Leistungs- und Breitensportler schon lange gewartet haben dürften. In der WADA-Verbotsliste sind sie in die Gruppe »S1. Anabole Wirkstoffe« einzuordnen.

Quelle: http://www.pharmazeutische-zeitung.de/index.php?id=6419

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