Rollski aus Holz oder Metall?

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5 Antworten

Hallo Zoe555, Rollski aus Holz sind wenn dann uralt und verschaffen dir vielleicht eine bessere Fintness durch mehr Gewicht. Aktuell sind Modelle aus Alu oder Carbon/Kunsstoff. Vorteile sind ein besseres handling, weniger Gewicht, bessere Steifigkeit und verwindungsarmität, dadurch erreichst du eine Verbesserung deiner Technik. Aber mal im Ernst, jetzt steht der Winter vor der Tür und da werden km gemacht auf skating ski und classiker auf Schnee. Frag mich im Frühjahr nochmal da verkaufe ich dir gerne meine neuwertigen nordic pro klassic Roller mit NNN Bindung und/oder meine DMS Skating Roller mit NNN Bindung. (beide Modelle aus ALU).

Hallo Zoe555,

beide Materialien haben ihre Vorteile:

Rollskis aus Alu sind leichter, was vom Gesamtgewicht her näher an Langlaufskis herankommt. Du musst weniger Gewicht "schleppen".

Viele Hersteller bieten Rollskis aus Holz bzw. mit Holz-Anteil an (z. B. Marwe, Swenor, ONE WAY); teilweise ist der Holm exakt derselbe wie beim Langlaufski. Vom Gewicht her sind diese Modelle schwerer als Alu-Roller, sie sind jedoch vibrationsarmer und laufruhiger. Wenn du wie ich vermehrt auf holprigeren Strassen mit rauherem Belag unterwegs bist sind diese Holz-Holmen viel angenehmer zu fahren. Der Fuss wird nicht durchgeschüttelt - keine unfreiwillige Massage, keine Krämpfe bei langen Doppelstock-Klassikeinheiten.

Im Übrigen gibt es im klassischen Bereich sogar Rollskis, die sich beim Abdruck leicht biegen, genauso wie ein Langlaufski, wenn er belastet wird. Vertreter von Swenor sind die Modelle Finstep, Fibreglass und Carbonfibre sowie CLASSIC 13 und 11-Modell von ONE WAY.

Gruss, klisterski11

Auf Grund des geringeren Gewichtes sind die Alu oder auch Carbon Rollski besser, wobei Carbon natürlich recht teuer ist. Alu reicht hier vollkommen. DIe sind an sich auch in der Pflege leichter und besser als die Holzski.

Hallo Zoe!

Es gibt heute 2 Trends im Rollski-Bau:

  • Metallholmen, vorzugsweise aus Alu. Sie sind sehr stabil und können in Bezug auf das Gewicht optimiert werden. Sie sind in der Regel aber weniger elastisch, also steifer und absorbieren Unebenheiten schlechter.

  • Holme aus Verbundwerkstoffen. Diese sind ähnlich gebaut die ein Langlaufski (Marwe lässt die Holme z.B. beim LL Skifabrikanten Peltonen fertigen). Diese Holme sind elastisch und federn Unebenheiten besser ab als Metallholme.

Da ich in meinem Trainingsrevier nicht immer den optimal feinen Strassenbelag habe, ziehe ich den flexiblen Marwe-Holm im klassischen Bereich vor. Ich laufe da die Gummirollen "Medium".

Für die Skating Techink verwende ich Skikes, also praktisch einen Metall-Holm. Wenn ich diese mit harten PU Rollen bestücke, dann sind sie auf einem rauen Strassenbelag sehr unkonfortabel zu laufen. Die Luftbereifung vermittelt dann besseren Komfort, macht diese aber gleichzeitig langsamer. Also mache ich einen Kompromiss: Vorne PU-Räder und hinten Pneus. Das ist der optimale Kompromiss in Bezug auf Komfort, Geschwindigkeit, Trainingseffekt und Haltbarkeit der Räder.

Sollte ich mir einmal Skating-Rollski beschaffen, würde ich auch da einen flexiblen Kompsit-Holm wählen, dafür etwas härtere Rollen.

Ums Gewicht mache ich mir keine Gedanken. Ich brauche die Rollski ja als Trainingsgeräte. Etwas schwereres Gerät an den Füssen erhöht den Trainingseffekt. Das Gewicht spielt eigentlich erst eine Rolle wenn man mit den Dingern Sommerwettkämpfe bestreiten will.

Viele Grüsse LLLFuchs

Es gibt Carbon, Compositevarianten, reine Alu - und Alu / Titanholme. Es gibt die Holme mit separater Schwinge und angeschweißten Schwingen. Der entscheidende Punkt sind die Rollen und die damit verbundene Geschwindigkeit. Für eine perfekte Ausführung sind die langsamen GU Räder mit 25 mm Breite zu empfehlen. Das kostet zwar Körner und man schaut jedem Inliner anfangs hinterher, bringt aber eine saubere Technik und einen höheren Trainingseffekt. Am Ski ähnlichsten sind die Comosite Holme, da sie eine sehr weichen Abdruck generieren (Marwe, SRB).

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