richtige Fahrtechnik? Muss man beim Rennradfahren auch aktiv aus den Fußgelenken treten?

1 Antwort

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

In einem gewissen Maße ist das tatsächlich von Vorteil, denn diese Bewegung aus dem Fußgelenk ist Teil des so genannten "runden Trittes".

Hierbei handelt es sich um die effizienteste Tritttechnik beim Radfahren. Sie besteht einerseits aus Tritt- und Zugphasen der Füße, geht das Pedal nach unten, wird getreten; geht es nach oben, wird gezogen.

Der runde Tritt ist im Gegensatz zum normalen Tritt, bei dem ein Fuß immer durch das nach oben wandernde Pedal nach oben gedrückt wird, nicht "eckig" und auf das reine Treten bezogen, sondern eben rund, weil beide Füße immer aktiv an der Bewegung bleiben.

Andererseits gehört auch eine Art Kippbewegung des Fußes zur Überwindung des unteren und des oberen Totpunktes. Allerdings handelt es sich nicht um eine abrupte, gar übertriebene, sondern eine sanfte, in den Kurbelablauf integrierte Bewegung.

Den runden Tritt (auch Pedalieren genannt) erlernt man allerdings nicht so ohne Weiteres in kurzer Zeit. Es ist vielmehr ein längerer Prozess, weil das gleichzeitige Treten und Ziehen der beiden Füße mit den angepassten Bewegungen an den Totpunkten eine gewisse Koordination erfordert. Sehr gut kann man das üben, indem man gewissen Strecken einbeinig tritt. Dabei spürt man genau den Bewegungsablauf inklusive der Zugphase.

Die angehängte Grafik, Quelle: www.jung-volke.de, verdeutlicht noch einmal die Bewegung des Fußes.

Quelle: www.jung-volke.de - (Rennrad, Fußgelenk, Rennradfahren)

Danke für die Antwort vom Profi! Schöne Grüße an Dich pooky, der Almödi ;-)

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Sehr gute Antwort pooky!

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