Rennradfrage zum Thema Zeitfahrhelm von Lance

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2 Antworten

Die Helme für das Zeitfahren werden natürlich unter aerodynamischen Aspekten hergestellt, da es beim Zeitfahren auf jede Sekunde ankommt. Ich kann mich an diesen lang gezogen Helm noch gut erinnern. Allerdings war Lance nicht der einzigste der einen Helm in dieser Art beim Zeitfahren getragen hat, auch wenn es ein Einzelstück als solches gewesen sein mag. Alle Helme die die Profis beim Zeitfahren tragen sind auf eine gute Aerodynamik getestet und unterscheiden sich im Endeffekt nicht so stark voneinander, das hier gravierende Vorteile auftreten würden. Letztendlich fließt hier auch noch der individuelle Geschmack eines jeden Fahrers ein, nachdem er dann seinen Helm aussucht. Eine aerodynamische Kleidung/Helm bringt mit Sicherheit das ein oder andere Sekündchen, wie stark ich nun im Zeitfahren aber bin liegt zu guter Letzt daran was meine Beine an Power hergeben.

Klingt sehr überzeugend!

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was issn aerodynamisch besser, wenn ich einen zeitfahrhelm aufhabe oda wenn ich schlicht und ergreifend gar keinen helm trage?

immerhin erhöht sich durch den helm ja auch die stirnfläche ...

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@Mackeem

Der Zeitfahrhelm ist eindeutig besser. Die Stirnflaeche steigt zwar leicht, aber der Strömungswiderstandskoeffizient eines Kopfes ist etwa der einer Kugel (0,45) und damit nicht besonders gut. Ein Tropfen hat etwa 0,05. Nehmen wir mal an, dass der Helm nicht so gut ist, wie ein Tropfen, so wird er aber doch vielleicht dreimal stroemungsguenstiger sein. So stark steigt die Stirnflaeche aber nicht an. Deswegen ist der Helm vermutlich immer im Vorteil.

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Helme von Profis werden individuell angefertigt und zwar im Windkanal. Im Gegensatz zu Standard-Zeitfahrhelmen können hier Körperbau und Position auf dem Zeitfahrrad berücksichtigt werden.

Daher sehen die Helme im Vergleich unter den Profis durchaus auch unterschiedlich aus, weil jeder anders gebaut ist und auch anders auf einem Rad sitzt.

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