Reitsport: Pferdephysiotherapie - was haltet ihr davon?

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2 Antworten

Ja, solche Untersuchungen halte ich schon für sinnvoll, wenn man Probleme beim Pferd während des Reitens, gegebenenfalls auch auf der Weide beobachten kann. Sattel- und Zahnprobleme einmal aussen vor gelassen. Aber, wie sportella schon sagt, Vorsicht ist geboten, den/die Richtige zu finden, ist nicht unbedingt leicht. Frage vorher rum - Mundpropaganda ist die Beste! Die PPT befasst sich mit dehnen, massieren, stärken und entspannen der Muskulatur des Pferdes. Die Massage entspannt nicht nur und bringt Wohlbefinden, sondern kann zBsp. Schmerzen lindern und Verletzungen vorbeugen. Eines der Ziele der PPT ist, die Durchblutung der Muskulatur zu verbessern. Dadurch können Stoffwechselprodukte besser abtransportiert werden und das Pferd kann sich nach sportlicher Belastung schneller erholen. Sie führt zu einer angenehmen Entspannung des ganzen Körpers u trägt so zu einer allgemeinen Ausgeglichenheit des Pferdes bei. Ein weiterer Aspekt der PPT liegt in der Prophylaxe: durch verschiedene Dehnübungen kann das Pferd optimal auf seinen sportlichen Einsatz vorbereitet werden. Wie beim Menschen halt: erst dehnen, dann trainieren - so das Motto.

Wenn jemand sein Handwerk versteht, ist es eine gute Sache.

Leider gibt es gerade im Reitsport viel zu viele selbsternannte Gurus, die den Leuten nur das Geld aus der Tasche ziehen. Gerade die, die sich als Pferdeostheopathen bezeichnen, sind extrem mit Vorsicht zu genießen.

Bei uns war mal einer im Stall, der krampfhaft versuchte, das "Knie" eines Kundenpferdes "einzurenken", um die Anlehnungsprobleme zu beiseitigen. Leider war es das Karpalgelenk.... Das Ganze begleitet von falschen Erklärungen der Anatomie. Seitdem bin ich geheilt.

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