Reaktivkrafttraining? Wie ist ein solches von den Intensitäten zu wählen?

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2 Antworten

Du fragst zwar nach den „Intensitäten“, meinst aber offensichtlich die „Belastungskomponenten“ (Belastungsnormative), von denen die Intensität eine Komponente ist. Die Belastungs-Intensität (Intensität des Belastungsreizes) im Reaktivkrafttraining hängt bei Sprungkraftübungen von der Höhe des Niedersprungs und der Höhe des anschließenden Sprunges nach oben (oder vorn-oben) ab, d.h. im Grunde von der bei jedem einzelnen Sprung aufzubringenden Sprungkraft. Diese sollte beim Reaktivkrafttraining jedoch stets nahezu 100% sein. Da die Einwirkungszeit der einzelnen Belastungsreize durch die explosive Bewegungsweise sehr kurz ist und dazwischen in der Flugphase des Sprunges jeweils eine Entspannungsphase eingeschaltet ist, können trotz der 100%-Belastung 6 bis 10 Wiederholungen pro Satz absolviert werden (=Dauer des Belastungsreizes). Zum Belastungsumfang werden in der Regel 6 bis 10 Sätze vorgeschlagen. Da bei den verschiedenen Übungen des Sprungkrafttrainings stets die gleiche Muskulatur (Sprungmuskulatur) beansprucht wird, kann pro Satz je eine andere Übungsform trainiert werden. Dazu bietet sich ein Zirkeltraining gerade zu an, indem entweder ein Zirkel von 10 Stationen einmal oder von 5 Stationen zweimal (oder jede andere Kombination) durchlaufen wird. Zur Reizdichte werden in der Regel Satzpausen von 2 min empfohlen (z.B. Weineck: Optimales Training), das würde für den Zirkel jeweils 2 min Pause zwischen den Stationen bedeuten.

Zirkeltraining find ich gut. Vlt. ein bisschen länger als 30 sec. die Pause würde ich auf fast eine min ansetzen.

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