Radtraining für zuhause auf dem Hometrainer oder der Trainingsrolle?

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2 Antworten

Hallo,

Rollentrainer kommen nur für eine kleine Gruppe von Menschen infrage. Zielgruppe sind mehr Profis oder Semiprofis. Der Vorteil ist der eigene Sattel, der dem Körper angepasst ist. Die Sitzposition ist schon nicht mehr ganz so ideal, weil das Hinterrad etwas höher steht, es hängt quasi in der Luft. Die ganze Angelegenheit ist nicht gerade als stabil oder standfest zu bezeichnen. Außerdem ist die Geräuschentwicklung - je nach Profil des Mantels nicht gerade unerheblich. Da der Widerstand durch das Brensen des Hinterrades am Mantel geschieht, ist auch noch mit Abrieb zu rechnen. Also bleiben als Räumlichkeit nur der Keller oder die Garage. 

Deshalb ist es in den meisten Fällen besser zu einem Fahrradtrainer zu greifen. Diese sind mit vielen Programmen ausgezeichnet, die das Training abwechslungsreich machen. Auf der Seite http://hometrainer24.net/ sind viele interessante und wissenswerte Informationen zusammengetragen, die das ganze Thema abdecken. Vielleicht hast Du ja Lust, mal daraufzuschauen?

Viele Grüße aus Hannover

Ich kenne die Rolle (ein Gestell mit einer Rolle vorne und zwei Rollen hinten, auf das das Rad gestellt wird) aus Radsportkreisen als Aufwärmgerät vor Bahnrennen. Das Fahren auf der Rolle ist nicht ganz einfach, und zum Auf- und Absteigen ist ein Helfer oder eine Wand zum festhalten sehr empfehlenswert. Man kommt außerdem sehr schnell ins Schwitzen, d.h. für's Wohnzimmer auf dem schönen Teppich ist diese Rolle nicht geeignet. Außerdem sind die Dinger verdammt laut, und man kann den Widerstand nicht regulieren. Von dieser Rollenart würde ich jedem Hobbyfahrer abraten.

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