Radgeometrie für Bergauffahrten

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2 Antworten

Kurze Anstiege von 2-4 km, bis 10 % Steigung in etwa kannst du auch durchaus mit einem Triathlonrad fahren. ( Dies ist natürlich individuell zu betrachten ). Bei reinen Bergetappen die 10-13 km lang sind oder gar länger ist das Triathlonrad von seiner Sitz und Lenkerposition einfach ungeeignet um hier eine optimale Kraftentfaltung zu haben. Es gibt einige Triathlonrahmenhersteller die wahlweise für ihre Rahmen auch eine 73,5 Grad Sattelrohrstütze anbieten, so das sich die Sitzposition nach hinten verlagert und dem eines herkömmlichen Rennrades nahe kommt. Trotzdem bleibt hier dann noch das Problem des Lenkers, der für Bergetappen einfach ungünstig in seiner Position ist.

Die Mountainbikes für reine Bergrennen (nur hoch, nicht runter), haben ähnliche Geometrien wie Triathlonräder, man sitzt nur etwas weiter hinten, also hinter dem Tretlager. Der Oberkörper liegt aber trotzdem nahezu flach auf dem Rad, da die Sattelüberhöhung sehr groß ist.
bergauf kann sich dieser Winkel nicht negativ auswirken, da es dir je aufrechter du sitzt schneller das Vorderrad abhebt. Deshalb ist ein starke Vorlage angebracht! Der einzige nahmhafte Unterschied ist wie gesagt, die Position des Sattels: beim triathlonrad ist dieser fast direkt über dem Tretlager, beim Mountainbike für Bergauffahrten etwas dahinter, mehr 'über dem Hinterrad' um eben auch in steilen Passagen Grip und kein durchdrehendes Hinterrad zu haben!

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