Psyche beim Training

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4 Antworten

Ein Affe ist wahrscheinlich klüger als der Mensch. Er trainiert spielerisch jene Muskeln, die für ihn überlebenswichtig sind. Warum soll er Bankdrücken mit 400 kg Geiwcht oder ähnliches machen, wenn ihm das nur Muskelberge bescheren würde, die er dann mühsam den Baum hinauf schleppen muss, wenn es doch ohne viel schneller geht?

Mein Training folgt im Prinzip demjenigen des Affen: Ich will mit den LL-Skiern möglichst schnell unterwegs sein. In diesem Fall ist Kraft-Ausdauer gefragt, die man am Besten sportartspezifisch trainiert (z.B. Rollski im Sommer, Ski im Winter).Krafttraining baue ich nur ein um Disbalancen vorzubeugen. Dabei will ich keine Muskelberge aufhäufen und trainiere folglich mit kleinen Gewichten.

Die Psyche trainiert mit - die Vernunft steuert das Training. Ich trainiere oft grössere Distanzen, um die Psyche auf längere Wettkämpfe vorzubereiten. Da gehe ich hin und wieder auch über die Wettkampfdistanz hinaus. Das vertreibt den inneren Schweinehund, weil man ja weiss, dass man die Distanz schafft. Aber eben: alles in einem vernünftigen Rahmen.

Bankdrücken mit dem grösstmöglichen Gewicht würde mir die Vernunft untersagen. Einerseits ist das mit meinen sportlichen Zielsetzungen unvereinbar und andererseits steigt dardurch das Risiko von Verletzungen. Beides ist in meinem Sport kontraproduktiv.

Viele Grüsse LLLFuchs

In Extremsituationen kannst Du einiges mehr leisten als Du denkst, aber gesund ist das bestimmt nicht. Und wozu sollte man das auch anstreben?

Affen können das, allerdinges keine Groß- und Kleinschreibung.

mit jahrelangem training und eisernem verzicht

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