Probleme mit der Luft/Atmung beim Laufen?

3 Antworten

Mir ist nochwas eingefallen: Ich hab die Übungen aus der vorherigen Antwort aus dem Buch "Das Mentaltraining der Sieger" von Alexander Antonitsch und Markus Eggetsberger. Da gibt es noch weitere coole Atemübungen. Laut modernen Biofeedback Forschungen atmen viele Leute heutzutage sehr ungesund, verursacht du die vielen Reize und die schnelllebige Zeit. In dem Buch gibt es auch einen Test wie gesund/ungesund jemand atmet bzw. wie optimal du mit Sauerstoff versorgt wirst. Zusätzlich ist ein Training beschrieben wie du deine Atmung optimieren kannst.

Eine tolle Atemübung/Entspannungstechnik ist die 1:4 Atmung. Eine Sekunde Lang Einatmen und 4 Sekunden lang Ausatmen. Am Anfang ist es vielleicht ungewohnt und schwierig. Versucht dich dabei nicht zu stressen. Je öfter du es übst desto leichter wird es. Ich mach diese Übung oft wenn ich Stress habe und je öfter ich es mache desto schneller reguliert sich mein Körper auf einen entspannten Zustand.

Eine weiter coole Entspannungsübung ist das Fingerpulsfühlen. Einfach die Hände aneinander, sodass sich nur die Fingerkuppen berühren. Dann versuche bewusst deinen Puls an den Fingerkuppen zu spüren. Anfangs braucht es wahrscheinlich noch ein bischen Übung. Um deinen Fingerpuls zu spüren muss dein Körper sich entspannen. Du schärfst mit dieser Übung deinen Sinn für Entspannung und bekommst ein besseres Gefühl für deinen Puls und was so in dir vorgeht.

Ich merke bei mir das ich durch diese Entspannungsübungen mein Puls verringert und ich mich selbst besser spüren lerne. Vielleicht können diese Übungen dir auch helfen mit deinem Körper/Puls/Atmung besser zurecht zu kommen.

Für das „Schnaufen“ wird es verschiedene Ursachen geben. Eine dieser Ursachen könnte der Sekundenwert sein. Das ist die Menge an Luft, die man in einer Sekunde ausatmen kann. Dieser hängt von verschiedenen Faktoren ab, von der Kraft der Atemmuskulatur (trainierbar), von der Elastizität des Brustkorbes (wahrscheinlich nicht beeinflussbar), von der Enge bzw. Weite der Atemwege (nicht beeinflussbar). Der Durchschnittswert liegt (wenn ich mich recht erinnere) bei 60%, d.h., man sollte nach maximalem Einatmen 60% des persönlichen Atemzugvolumens in 1 sec ausatmen können. Ich persönlich habe das mal bei mir messen lassen und nur 30% geschafft, der Grund, warum ich beim Joggen auch stets mächtig schnaufe.

Ergänzung: Nach gerade durchgeführten Recherchen sollte die "exspiratorische Einsekundenkapazität" mindestens 70% der Vitalkapazität betragen.

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