Probleme durch fasziale Dysbalance in schräger Bauchmuskulatur - Was tun?

2 Antworten

was soll denn eine myofasziale Dysbalance sein? Wer sowas diagnostiziert, sollte auch die erfolgreiche Behandlung dazu mitliefern. Mir kommt das wie ein Modewort vor, das etwas großtrabend erklären soll, von dem man nicht weiß, was es ist.

Du sagst, es gibt einen schmerzhaften Triggerpunkt, aber keine diagnostizierte Verletzung. Wenn dann mal Verletzungen (auch kleine, schlecht ausgeheilte aus der Vergangenheit) ausgeschlossen sind, bleibt als Hauptursache für Triggerpunkte die Mangelernährung/-versorgung der betroffenen Muskelfasern. Die Behandlung bei Triggerpunkten umfasst Massagen (auch Selbstmassage), Wärmebehandlung (auch Rotlicht), häufige leichte Bewegung zur Stoffwechselanregung, sog. "dry needling", ausgeglichener Mineralstoffhaushalt (ggfs. Calcium/Kalium/Magnesium messen lassen) und vor allem lange anhaltende Haltepositionen ohne Bewegungen (z.B. Arbeiten am PC) immer wieder zu unterbrechen, um die Durchblutung nicht zu blockieren und evtl. auch kleinste Dauerspannungen der Muskeln aufzulösen. Dazu ist häufiges moderates Dehnen des aufgewärmten Muskels hilfreich (nicht bis zum Schmerzbereich). Vielleicht schaffst du es, durch abwechselndes Dehnen und Anspannen der Muskulatur die Stelle "ansprechen" zu können, damit bekommst du ein Gefühl für den Ort und kannst zukünftig Dauerspannungen, die sich durch angewöhnte Haltungen eingeschlichen haben, in dem Muskelbereich besser erfühlen und dem dann entgegenwirken. Ebenso wäre ein (anfänglich) leichtes Training der gesamten Rumpfstabilisatoren gut. Ein Besuch beim Physio wäre mMn eher angebracht, als einer beim HP, der von myofaszialen Dysbalancen redet.

Wenn der Schmerz sehr krass wird, hat der Arzt noch einige weitere Möglichkeiten (Injektionen, Stosswellentherapie usw...)

Dehnen und auf die Übung vorbereiten und dann die schwächere Seite stärken oder anders herum.

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