Pferd motivieren

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5 Antworten

Grundsätzlich gebe ich beiden Antworten recht. Aber seien wir ehrlich: im Freien trainieren, nen Platz suchen als Viereck, Bodenarbeit etc ist wirklich sinnvoll, allerdings auch sehr aufwendig und man muss den inneren Schweinehund überwinden. Wie lange reitest du selbst denn schon? Denn ich glaube nur ein recht erfahrener Reiter kann hier Abhilfe schaffen. Ich glaube auch, dass das Pferd frustriert ist. Denk dich mal in das Leben von deinem Freund, sein Tagesablauf. Warscheinlich total langweilig, oder? Also meine Tips 1. Gesundheitlich abchecken. 2. Sattel überprüfen! 3. Wenn möglich, einen Profi reiten lassen ( der kann dir dann vielleicht auch mehr zu den Gründen sagen) und 4. viel Ausreiten! 5. Auch in der Halle Abwechslung reinbringen, da gibt's auch tolle Bücher dazu!

Hallo!! Ich verstehe dein Problem!! Bei mir war das auch schon!! Mein Pferd war auch unmotiviert und wird immer langsamer!! Wir haben alles versucht!! Eines Tages war bei meiner Freundinn die Tierärztin da und hat ihr Pferd ausgecheckt. Als ich mit meinem Pferd vorbeiging fragte sie mich was mit meinem Pferd sei da es so unfröhlich ist und so!! Dann hat sie mei s auch untersucht und herausgefunden dass sie krank war!! Ich konnte 4 Wochen lang nicht reiten!! Lass dein Pferd mal durchchecken!!! Weil auf der Wiese und in freier Natur fühlt sie sich geborgen!! Aber lass sie untersuchen!!!!!! LG Anna

Ist er denn gesund? Hat er einen Mangel, hast du irgendwas umgestellt, hat sich was verändert? Ansonsten kann ich mich nur Karin2010 anschließen: Bring Abwechslung in den Reitalltag! Geh viel ausreiten, mach Bodenarbeit oder zirzensische Lektionen, gestalte deine Reiteinheiten anders, mach Stangenarbeit, probier mal eine Springstunde zu nehmen oder verlege deine Dressurarbeit doch ganz einfach mal ins Freie! Dh. such dir eine ungestörte Wieso oder ein Feld auf dem du reiten kannst und gymnastiziere ihn da.

Einen Schreckparcour...... was ist und soll das denn?! Das Pferd kennt dich in und auswendig und weiß heute schon, welchen Ablauf du in den nächsten 30 Trainingseinheiten mit ihm durch gehen wirst! Du spulst deine Reitstunde immer nach dem gleichen Schema ab und das hat das Pferd nicht nur raus, sondern schon längst über. Überdenke einmal selbst, wie lange du, z. Bsp. was machst! Beobachte dich beim nächsten Reiten selbst. Wie lange reitest du Schritt, wann trabst du an, wie lange trabst du leicht, wann gurtest du nach, wann beginnt das Aussitzen, welche Hufschlagfiguren spulst du wie lange ab, usw, usw. Wenn du es ganz genau wissen willst, lass dein Pferd einmal sprechen! Ich wette mit dir, es weiß diese Antworten ganz genau! Du brauchst die Handwechsel wahrscheinlich nur anzudeuten und es folgt, ohne dass du diese auch wirklich reitest. Wenn du das analysiert hast, schmeiß dein ganzes Programm um! Galoppiere doch einmal, bevor du aussitzt, reite die Hufschlagfiguren einmal anders - gehe z. Bsp. auf den 3. Hufschlag und reite die Ecke andersrum aus, so dass du an der langen Seite zurück reitest. Reite eine liegende 8 an der kurzen Seite, peppe das ganze mit einem frischen Galopp auf. Mache dir Gedanken, etwas zu reiten, was das Pferd nicht kennt oder gerade erwartet! Natürlich musst du ihm die Sache erst einmal schmackhaft machen (was nicht lange dauern wird, wenn du dich geschickt anstellst). Beende deine Std doch einmal mit einem gestreckten Galopp am langen Zügel, bring Tempounterschiede in deine Arbeit. Auf etwas versammelndes folgt immer etwas frisches, freies Vorwärts. Ich schließe jetzt bei meinen Vorschlägen einmal gesundheitliche Probleme aus!! Bedenke auch das der Fellwechsel vermehrte Energie braucht!

ich bin mit meiner RB genau in der gleichen phase :) manchmal könnte ich auch ausrasten was aber ja gar nicht gut ist:( aber ich probiere ihm während des reitens mal ein leckerli zu geben damit er sich auf was freuen kann. :)

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