Paar Fragen bezüglich Mixed Martial Arts

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3 Antworten

Das man zuerst eine "grundständige" Kampfsportart trainieren muss bevor man mit MMA anfägt ist ein Mythos und gehört der Verhangenheit an.
Ja, die meisten MMA Kämpfer heutzutage sind entweder ehemalige Ringer, BJJ Kämpfer, oder Muay Thai/Kickboxer. Jedoch liegt das daran, dass der Sport extrem jung ist.
Viele junge MMA Kämpfer wie z. B. Rory MacDonald haben KEINE so gennante Basis. Sie haben von klein auf MMA trainiert und sind dadurch extrem vielseitig. Diesen Kämpfern gehört die Zukunft. Außerdem wird sich mit dem Training herauskristalisieren ob dir eher der Bodenkampf liegt oder das Striking.
Schöne Grüße

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Natürlich nützt Dir MMA nicht nur dann etwas, wenn Du schon Vorkenntnisse in anderen Kampfsportarten hast. Zwar sind diese von Vorteil und helfen Dir, im MMA schneller Erfolge zu erzielen, aber Voraussetzung sind Vorkenntnisse keineswegs.

Wie oft Du zum Training gehst, ist ganz allein Dein Entscheidung. Grundsätzlich gilt: Je öfter, desto schneller kommst Du voran. Dennoch braucht Dein Körper auch Erholungsphasen. Nicht zu vergessen auch Dein Kopf. Gerade als Anfänger wirst Du mit vielen neuen Techniken konfrontiert werden, die Du alle zunächst erst einmal in Deinem Kopf einsortieren musst, bevor Du die Technik dann auch körperlich umsetzen kannst. Auch das braucht Zeit.

Die Entscheidung für oder gegen Kampfsportart kann Dir gleichfalls niemand abnehmen. Bei den Überlegungen können und dürfen auch rein praktische Erwägungen wie die Entfernung zum Trainingsort eine Rolle spielen. Aber trotzdem sollte dies nicht das alleinige Entscheidungskriterium sein. Lehrer, Trainingskameraden, die Atmosphäre im Training ... all das sind wichtige Komponenten, die nicht unmaßgeblich über Erfolg oder Misserfolg Deines Trainings mit entscheiden.

Nicht zuletzt darfst Du nicht vergessen, dass MMA und Muay Thai keineswegs das Gleiche sind, wenngleich im MMA Elemente des Muay Thai enthalten sind. Am besten wäre es wohl, wenn Du vergleichend auch zunächst erst einmal im MMA hineinschnupperst. So weißt Du dann, was Dich erwartet und ob MMA überhaupt etwas für Dich ist.

Was die Selbstverteidigung angeht: Hier ist es ganz egal, welche Kampfsportart Du trainierst. Wenn Du gut bist, kannst Du Dich mit jeder Kampfsportart gleich gut verteidigen. Nicht die gewählte Kampfsportart entscheidet über deren Effektivität im Ernstfall, sondern immer nur derjenige, der sie anwendet. Wenn ein Nagel mit dem Hammer in die Wand geschlagen wird und dabei krumm wird, so liegt es nie am Hammer, sondern es hat immer andere Ursachen. Das gilt auch für die Effektivität der verschiedenen Kampfsportarten in einer Selbstverteidigung.

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Wenn es dir hauptsächlich um selbstverteidigung geht finde ich mma eher ungeeignet. Krav maga kann ich dir empfehlen, da geht es darum sich in jeder notsituation erfolgreich zu verteidigen(dabei ist es egal ober der gegner bewaffnet ist oder nicht. Aber leider kenne ich genug leute wie dich. Ich rate dir vom kampfsport ab, denn kampfsport ist eine kopfsache. Da gehts nicht darum den coolsten move zu lernen und dann auf die nächst bete situation zu warten.

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whoami 03.01.2014, 15:24

So isses! Wer Kampfsport nur lernt um in "gefährlichen" Situationen den coolen Angeber zu markieren, hat den Sinn des Kampfsports nicht verstanden!! Der sollte lieber weiter im Sandkasten spielen....

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