Nichtschwimmer alleine ins 1.50 cm tiefe Becken?

3 Antworten

Nicht normal, sondern grob fahrlässig - wenn wirklich so passiert.

Nichtschwimmer/Lehrer-Verhältnis sollte 6 zu 1 nicht überschreiten, bei Hilfskraft ist das Doppelte an Kindern akzeptabel. Für Anfängerschwimmen,heißt, es sind noch nicht mal Grobformen einer Schwimmart drin, gehört die Lehrkraft mit ins Wasser. Die Kinder sollten stehen können. Das ist nicht immer machbar, dann sollten, was ich sonst nicht befürworte, Auftriebshilfen angelegt werden (Schwimmgürtel z. B.) Setzen wir mal eine Wassergewöhnung voraus bei acht- bis neunjährigen Kindern.... so sollte eine Übung und Erklärung der Technik in Grobform immer an Land besprochen, gezeigt und soweit möglich nachgeahmt werden. Auf ängstliche Kinder muss Rücksicht genommen werden! Schulschwimmen sieht leider oft so aus. Oft (aber nicht immer) fürs Schwimmen unzureichend ausgebildete Lehrer, die Wasserzeiten sind rar, die Klassen voll. Aber so darf es nicht laufen - das ist nich tnur pädagogisch eine Katastrophe, das ist gefährlich. Tipp: als Eltern zusammen schließen, Gespräch suchen. Erst mal mit dem Schwimmlehrer. Qualifikation hinterfragen. Ist ein Rettungsschein vorhanden? Welches Konzept hat er sich vorher überlegt. Wie ist sein Vorgehen mit ängstlichen Kindern. Ist er uneinsichtig/hilflos/ wasauchimmer: mit der Schulleitung in Kontakt treten. Wenn die Schule keine Abhilfe schaffen kann/will, man die Kinder aber nicht dauerentschuldigen möchte (gibt dann ja auch eine sechs für nicht-Anwesenheit, schätze ich) überlegen und anbieten, ob schwimmerfahrene Eltern als Helfer mit ins Wasser gehen.

Die rechtlichen Grundlage muss ich nachlesen... das hier erst mal nur als erstes Stimmungsbild......

Puh, mir rollen sich (als Schwimmlehrerin und -trainerin) die Fußnägel hoch, wenn ich solche Beschreibungen höre......

Good luck für eine Änderung.

PS: mit den Kindern privat schwimmen gehen, einen guten Schwimmkurs/Verein suchen. Sie schwimmstark machen außerhalb der Schule

Dankeschöön! Mir geht es seid der Geschichte sehr schlecht.Ich bin völlig ratlos und geschockt.Macht sich psychisch bei mir bemerkbar.Könnt Euch ja denken,dass meine Kinder die 2 waren die Angst hatten.Das ist aber lange Geschichte warum und weshalb.Ich wurde an dem Tag spontan gefragt,ob ich als weibliche Betreuung mitfahre für die Mädchen.Hätte ich das nicht gemacht...oh weh.Mag ich nicht dran denken und deswegen geht es mir nun so schlecht dabei. Habe für solche Anfangsstunden für das Schwimmen kein Verständnis.Klar besuche ich so schnell als möglich einen Schwimmkurs mit den Beiden.Dieses war immer mal wieder angemeldet,aber leider aus gesundheitlichen Gründen der 2 nicht möglich.Und es wurde in der Schule vermittelt,dass die Kinder nicht schwimmen können müssen.Waren ja auch 14 Nichtschwimmer dabei.Alles noch so kleine Mäuse"g" Körpergröße bis 130cm. Danke Euch! Mir geht es schon viel besser,jetzt da ich weiß, ich stehe nicht alleine mit meiner Meinung. lg Piwi72

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Die Schwimmnudel ist in diesem Fall noch das beste Hilfsmittel, aber bei 8-9 jährigen und einem 1,50m tiefen Becken darf man in der ersten Stunde nicht alle Kinder auf einmal ins Wasser schicken.
Bei uns wird das Schwimmen und Gleiten, das Untertauchen in einem seichten Becken geübt und wenn man in das tiefen Becken geht, nur mit dem Lehrer im Wasser und einzeln!

Warum in deinem Fall so gehandelt worden ist, kann ich natürlich nicht sagen, ideal ist es aber sicher nicht.

Oh, vielen vielen Dank für die schnelle Rückantwort.Höre von vielen Seiten,dass das normal sei usw.usw. ,ich finde das nicht.Dann bestärkt es mich aber doch darin, etwas zu sagen und nicht so hinnehmen zu müssen. Dankeschön! lg piwi72

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